Häftling hatte Finger im Essen
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Häftling hatte Finger im Essen

Ein Häftling in den USA hat in seinem Essen eine Fingerkuppe entdeckt. Nun verklagt er die Herstellerfirma der vegetarischen Mahlzeit auf Schadenersatz.

Der Buddhist Felipe Rocha habe beim Kauen eines Maiskuchens aus seinem vegetarischen Gericht auf «etwas Hartes» gebissen, sagte sein Anwalt Jeffrey Schwarzschild in San Francisco. Es habe sich herausgestellt, dass es sich um eine Fingerkuppe gehandelt habe.

«Mein Mandant war völlig verstört und konnte erst einmal gar nichts mehr essen.» Rocha habe in vier Tagen knapp sieben Kilo an Gewicht verloren und benötige psychologische Hilfe, um sich von dem Vorfall zu erholen. Der Anwalt reichte beim Bundesgericht in San Francisco eine Zivilklage auf 75000 Dollar Schadenersatz gegen das Lebensmittelunternehmen GA Food Services ein.

Der 29-jährige Rocha kam wegen Drogendelikten und Körperverletzung hinter Gitter.

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