Feuer im Gefängnis: Häftlinge nutzten Brand zur Flucht
Aktualisiert

Feuer im GefängnisHäftlinge nutzten Brand zur Flucht

Bei einem Brand in einem überbelegten Gefängnis in Honduras sind vergangene Woche 359 Menschen ums Leben gekommen. Einige Häftlinge haben das Unglück genutzt und sind geflohen.

Bei dem verheerenden Gefängnisbrand in Honduras sind mehrere Insassen aus der Haftanstalt geflohen. Einige Häftlinge hätten das Unglück zur Flucht genutzt, sagte Präsident Porfirio Lobo am Freitag (Ortszeit), ohne genaue Zahlen nennen zu können.

Er habe noch keine Details darüber, welche Straftäter aus dem Gefängnis in der Stadt Comayagua entkommen seien, sagte der Präsident. Er warte dazu die Ermittlungen ab.

Bei dem Feuer waren in der völlig überbelegten Haftanstalt vergangene Woche 356 Menschen ums Leben gekommen. Die Brandursache ist bislang unklar. Als wahrscheinlichste Brandursachen gelten Brandstiftung oder ein Kurzschluss.

Update 20.2.2012: Die Zahl der Todesopfer nach dem verheerenden Gefängnisbrand in Honduras ist auf 359 gestiegen. Ein 30-Jähriger sei infolge schwerer Verbrennungen an Nierenversagen gestorben, teilte der ihn behandelnde Klinikarzt in der Hauptstadt Tegucigalpa am Sonntag mit. (sda)

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