Aktualisiert 09.02.2015 12:09

Bodensee-«Tatort»

Häme auf Twitter – Lob von der Presse

Der gestrige «Tatort» spielte im Jahr 1848 und 2015, handelte von Liebe, Wein und Betrug. Die Meinungen zum Krimi gehen auseinander.

von
lme
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Der Stern fand den Bodensee-«Tatort» schlicht grossartig.

Der Stern fand den Bodensee-«Tatort» schlicht grossartig.

Scrennshot
Der «Spiegel» regte sich über die exzessive Nennung der deutschen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff auf.

Der «Spiegel» regte sich über die exzessive Nennung der deutschen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff auf.

Scrennshot
Für den «Tages-Anzeiger» war Felix von Manteuffel als Weinexperte Lichus das Highlight.

Für den «Tages-Anzeiger» war Felix von Manteuffel als Weinexperte Lichus das Highlight.

Scrennshot

Kurz zusammengefasst ging es beim «Tatort» von Sonntagabend natürlich um einen Mord, um Betrug und leider etwas zu oft um das Liebesleben einer Kommissarin um die Fünfzig.

Ein junger, obdachloser Student wird am Ufer des Bodensees angespült. In seinem Rucksack liegt ein noch lebendiger Aal und eine uralte Flasche Wein. So begann der Bodensee-«Tatort» um Kommissarin Blum und ihren Assistenten Perlmann. Der Krimi präsentierte zwei Handlungsstränge in zwei Zeitepochen: Konstanz im 19. und im 21. Jahrhundert. Das wirkte etwas verwirrend, doch das war nicht das grösste Problem am Bodensee.

Die Twitter-Gemeinde überzog die Leistung von Blum-Perlmann eher mit Häme. Vor allem aber die historischen Fakten, allen voran die deutsche Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, sorgte für Verwirrung.

Auch die Liebesgeschichte von Kommissarin Blum und dem Schweizer Kommissar Matteo Lüthi sorgte für Kopfschütteln.

Bei aller Häme: Der «Stern» jubelt.

Userin Panthera bringts schlussendlich auf den Punkt.

Noch drei Mal geht Eva Matthes alias Kommissarin Blum in Konstanz auf Mörderjagd. Danach ist Schluss. Warum, erklärte sie der «Bild-Zeitung».

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