Aktualisiert 25.04.2019 16:17

Safari in KeniaHättest du diesen Löwen gesehen?

Auf einer Safari im Tsavo-Nationalpark kann man Raubkatzen und Elefanten aus nächster Nähe beobachten.

von
Nadine Wozny
25.4.2019
Löwen beim Nachmittags-Nickerchen: Diese atemberaubende Beobachtung haben wir auf Safari im Tsavo-Ost-Nationalpark in Kenia gemacht.

Löwen beim Nachmittags-Nickerchen: Diese atemberaubende Beobachtung haben wir auf Safari im Tsavo-Ost-Nationalpark in Kenia gemacht.

Woz
Diese beiden wunderschönen Raubkatzen lagen nur wenige Meter neben der Strasse im Gras.

Diese beiden wunderschönen Raubkatzen lagen nur wenige Meter neben der Strasse im Gras.

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Die bekanntesten Tiere des Tsavo-Nationalparks sind jedoch die Elefanten mit der vom Sand rot gefärbten Haut.

Die bekanntesten Tiere des Tsavo-Nationalparks sind jedoch die Elefanten mit der vom Sand rot gefärbten Haut.

Woz

Die Sonne brennt auf das fahrende Autodach, der Schweiss tropft, der aufgewirbelte rote Sand klebt auf der Haut. Doch all das nimmt man auf Safari im Tsavo-Nationalpark in Kenia kaum wahr – zu atemberaubend ist die wilde Natur.

Der Fahrer des Safari-Jeeps wendet plötzlich sein Fahrzeug. Soeben hat er per Funkgerät erfahren, wo sich ein Rudel Löwen aufhält. Nach wenigen Minuten auf der holprigen Sandstrasse hält er an und zeigt ins dürre Gras.

Und tatsächlich: Nur wenige Meter neben der Strasse faulenzen mehrere Löwenweibchen. Mit gespitzten Ohren schauen sie in Richtung des Fahrzeugs. Die Tiere sind so gut getarnt, dass wohl kaum jemand der Touristen die Tiere von allein entdeckt hätte.

Löwen-Weibchen verstecken sich im Gras. (Bild: woz)

Nachdem alle ihre Fotos gemacht haben, geht es weiter. Es vergehen nur wenige Augenblicke bis zur nächsten Naturattraktion: In der Ferne schlendert eine Herde Elefanten durch die Weite. Der Fahrer biegt in die entsprechende Richtung ab. Vorsichtig nähert sich der Guide mit dem Jeep den Tieren. Mehrere Dutzend Elefanten überqueren gerade den Weg. Es ist faszinierend, wie die tonnenschweren Tiere fast geräuschlos über den Sand gleiten.

Die Elefanten lassen sich von den Safari-Jeeps nicht stören. Zwei Junge üben gar noch einen kleinen Machtkampf aus.

Zwei Elefantenbabys in Tsavo-West. (Bild: woz)

Es sind unbeschreibliche Momente wie diese, die eine Safari unvergesslich machen. Eine Garantie, die Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können, gibt es jedoch nicht – dafür müsste man doch eher in den Zoo. Die Reise lohnt sich dennoch für jeden, der wilde Tiere mal in ihrem natürlichen Lebensraum sehen will.

Unterkunft

Wer seine Chancen erhöhen will, ein Wildtier aus nächster Nähe zu sehen, übernachtet am besten in der Sarova Salt Lick Game Lodge. Besonders luxuriös ist dieses Hotel nicht, nicht mal einen Pool gibt es hier – zumindest nicht für die Menschen. Nur die Tiere kommen in den Genuss des kühlen Nass. Direkt vor dem Hotel befindet sich nämlich ein Wasserloch, das zahlreiche Tiere in der Trockenzeit anlockt. Die Elefanten kommen so nah an die Terrasse, dass man sie bereits in der Lobby riechen kann.

Auf einen Drink mit einer Elefantenhorde

Während der Trockenzeit suchen Elefanten in Kenia das Wasserloch vor der Sarova Salt Lick Game Lodge auf.

Nationalpark

Der Tsavo-Nationalpark ist der grösste in Kenia. Die Transitstrasse zwischen den Städten Mombasa und Nairobi trennt den Park in Ost und West. In der Region herrscht tropisches Klima. Die Temperaturen sind ganzjährlich um die 30 Grad. Die Regenzeit liegt in den Monaten April, Mai und November.

Anreise

Wer in den Tsavo-Nationalpark will, fliegt am besten nach Mombasa. Beispielsweise fliegt die Qatar Airways mit einem Zwischenstopp in Doha in die kenianische Stadt. Vom Flughafen aus sind es dann noch paar wenige Stunden bis zum Nationalpark. Für die Einreise benötigen Schweizer Bürger einen gültigen Pass und ein Visum.

Diese Reise erfolgte auf Einladung der TUI Care Foundation.

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