Aktualisiert 21.12.2007 12:18

Hai-Angriff: Alles gelogen

Der erste Hai-Angriff seit siebzig Jahren vor Australiens berühmtestem Strand hatte anfangs Woche für Aufregung gesorgt. Doch nun tönt die Geschichte ganz anders: Der Hai-Angriff war keiner, und der Verletzte ist wegen Raubes festgenommen worden.

Noch am Sonntag erzählte der 34-jährige Scott Wright einem Fernsehsender, wie er beim Schwimmen vor Sydneys berühmtestem Strand, dem Bondi Beach, von einem Hai am Arm erwischt und schwer verletzt worden war. Doch der Hai-Angriff hat vermutlich gar nicht stattgefunden – und Wright versuchte nur, von seinen anderen Aktivitäten abzulenken.

Die Verletzungen am Arm soll er sich beim Klettern durch ein Fenster an der Glasscheibe zugezogen haben, schreibt nun «The Sydney Morning Herald». Mit seinen Angaben zu einem Hai-Angriff habe er dies nur verdecken wollen. Dem Mann werden Raub und Autodiebstahl vorgeworfen. Die Polizei erklärte, ihr sei kein Haiangriff gemeldet worden. Die Herkunft der Verletzungen Wrights sei unklar.

Der Vorfall hatte sich am Freitagabend ereignet. Angriffe von Haien hat es dort seit sieben Jahrzehnten nicht mehr gegeben.

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