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Hallali: Erfolgreiche Jagdszenen im Bündnerland

Auf der diesjährigen Hochjagd im Bündnerland sind mehr Gämsen geschossen worden als 2005. In einzelnen Regionen wurden Rekorde erzielt.

Trotz des warmen Septembers erzielten die 5.376 Jägerinnen und Jäger im Kanton Graubünden eine gute Jagd. Insgesamt erlegten sie 7.886 Schalenwild-Tiere, 236 weniger als im Vorjahr. Insbesondere die Gämsjagd fiel mit 3.545 erlegten Tieren erfolgreich aus. Trotz verkürzter Jagddauer wegen der Gämsblindheit wurden aus Südbünden gar Rekordergebnisse gemeldet. Im Vorjahr wurden 3.451 Gämsen geschossen.

Bei der Hirschjagd erlegten die Jäger mit 2.727 Tiere 230 weniger als im vergangenen Jahr und leicht weniger als im langjährigen Schnitt. Während der zweitägigen Jagd auf beidseitige Kronenhirsche wurden zwölf kapitale Hirsche erlegt. Um den Hirschbestand zu stabilisieren, wäre ein Abschuss von 4.210 Hirschen nötig. Dabei seien insbesondere zu wenig weibliche Tiere geschossen worden.

Wegen des regional hohen Fallwildverlusts im vergangenen Winter fiel die Rehjagd erwartungsgemäss leicht tiefer als im Vorjahr aus. 1.604 Tieren wurden erlegt, 106 weniger als 2005. Angesichts der steigenden Wildschweinpopulation in der Mesolcina wurden mit zehn sechs Tiere mehr als 2005 geschossen, erstmals auf der Hochjagd auch weibliche Tiere. (dapd)

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