Bombenterror: Halloween-Feier wurde zum tödlichen Horror
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BombenterrorHalloween-Feier wurde zum tödlichen Horror

Nahe einer Gruppe von Halloween feiernden Kindern ist im Südwesten von Kolumbien eine Bombe explodiert, zwei Menschen kamen ums Leben.

Bombe ging zu früh hoch: Einer der Männer, die den Sprensatz auf einem Velo transportierten und bei der Explosion getötet wurden.

Bombe ging zu früh hoch: Einer der Männer, die den Sprensatz auf einem Velo transportierten und bei der Explosion getötet wurden.

Mehr als 30 Menschen wurden nach Behördenangaben vom Donnerstag bei dem Anschlag in Pradera im Südwesten des Landes verletzt, darunter 14 Kinder.

Zwei Kinder schwebten mit schweren Kopfverletzungen in Lebensgefahr. Die Behörden machten die Guerillaorganisation Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC) für den Anschlag verantwortlich.

Bei den Toten handelte es sich nach Behördenangaben um zwei Attentäter, die die Bombe per Fahrrad transportierten. Offenbar sei der Sprengsatz vorzeitig hochgegangen. Eigentliches Anschlagsziel sei vermutlich eine nahe gelegene Polizeiwache oder auf dem Marktplatz demonstrierende Polizisten gewesen, hiess es.

Friedensgespräche, aber keine Waffenruhe

Die linke Guerillagruppe hatte vor kurzem mit der kolumbianischen Regierung von Präsident Juan Manuel Santos in der norwegischen Hauptstadt Oslo Friedensverhandlungen aufgenommen. Allerdings betonte Santos, dass es keine Waffenruhe während der Gespräche geben werde.

Er will damit verhindern, dass die Rebellen die Feuerpause wie während der vorangegangenen, letztlich gescheiterten Gespräche vor zehn Jahren zur Neuorganisation nutzen.

(sda)

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