Halloween: Kampf dem Vandalismus
Aktualisiert

Halloween: Kampf dem Vandalismus

Die Polizeikorps
rüsten sich gegen
den Jugendvandalismus
an Halloween. Zudem
nehmen die Behörden
die Eltern in die Pflicht.

Eierwürfe, ausgerolltes Toilettenpapier, vesprayte Hausfassaden und gesprengte Briefkästen: Immer mehr Jugendliche nehmen Halloween am 31. Oktober zum Anlass für sinnlosen Vandalismus. Kapo-Sprecher Hans Eggenberger kann ein Lied davon singen: «Wir verfolgen diese Entwicklung von Halloween schon seit einiger Zeit. Vermehrt rufen auch ältere Leute die Polizei, weil sie sich belästigt fühlen.» Für Roland Koster, den Sprecher der Kapo Innerrhoden, ist der Import der amerikanischen Halloween-Tradition ein «fertiger Mist».

Es sei Aufgabe der Eltern, ihre Kinder im Auge zu behalten, damit diese nicht randalieren würden, so Koster. Das fordert auch das St.Galler Schulamt: «Wir haben den Eltern ein Merkblatt zukommen lassen, auf dem wir den eigentlichen Brauch erklären», sagt Christian Crottogini, Leiter des Schulamts der Stadt St.Gallen. «Dieser sieht keine Sachbeschädigungen vor.» Auf diese Weise hofft man, das Verhalten der Jugendlichen indirekt zu beeinflussen. Dennoch kündigten alle Ostschweizer Polizeikorps an, dem Halloween-Abend besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Marina Omaljev

Deine Meinung