Polizei-Einsätze: Halloween-Unfug: Kapo jagte jugendliche Eierwerfer
Aktualisiert

Polizei-EinsätzeHalloween-Unfug: Kapo jagte jugendliche Eierwerfer

Auch in diesem Jahr haben Jugendliche in der ganzen Schweiz wieder Halloween gefeiert und hielten mit ihrem Treiben die Polizei auf Trab. Die meisten Einsätze verzeichneten die Ordnungshüter wegen Eierwerfern.

Über 50 Meldungen gingen in der Nacht auf den 1. November bei der Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau ein - die meisten wegen Sachbeschädigungen und Unfug. An diverse Fassaden wurden Eier geworfen. Es wurden Rasierschaum an und Ketchup in Briefkästen geschmiert oder WC-Papier auf Strassen verteilt.

Mindestens 60 Eier bekam allein die Fassade eines Schulhauses im aargauischen Dintikon ab. Die Polizei ermittelte die Menge anhand des zurückgelassenen Verpackungsmaterial, wie sie in einem Communiqué schrieb. Eier flogen auch im Kanton St. Gallen. Die Polizei verzeichnete mindestens 13 Einsätze in diesem Zusammenhang. In Rorschach hielt sie einen 16-Jährigen an, der in einem Versteck 140 Eier gebunkert hatte.

Auch in Zürich gingen bei der Polizei zahlreiche Reklamationen wegen Lärm, Sachbeschädigungen und Unfug ein. Rohe Eier oder Schneebälle wurden gegen Fenster, Hausfassaden und Autos geworfen. In Stans NW wurde einer Steinskulptur in Form eines Fischreihers der Kopf abgeschlagen.

(sda)

Deine Meinung