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NaturspektakelHalo-Mond erfreut die Schweiz

Wer am Mittwochabend in den Himmel schaute, wurde Zeuge eines mysteriösen Phänomens: Der Mond war von einem Ring umgeben.

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les
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In der Nacht auf Donnerstag kam es zu einem Naturspektakel.

In der Nacht auf Donnerstag kam es zu einem Naturspektakel.

Leser-Reporter/Désirée Zurbrügg-michel
Der Mond war von einem hellen Kreis umgeben.

Der Mond war von einem hellen Kreis umgeben.

Leser-Reporter
Der Lichteffekt entsteht durch die Reflektierung und Brechung von Licht an Eiskristallen.

Der Lichteffekt entsteht durch die Reflektierung und Brechung von Licht an Eiskristallen.

Leser-Reporter

In der Nacht auf Donnerstag konnte von aufmerksamen Lesern ein Naturschauspiel beobachtet werden: Der Mond war zeitweise von einem hellen Kreis umgeben.

Dieser Lichteffekt wird «Halo» genannt. Er entsteht dadurch, dass Licht an Eiskristallen reflektiert und gebrochen wird. Meistens geschieht dies an Cirruswolken in einigen tausend Metern Höhe. Das Phänomen kann dann ein Indiz für einen Wetterumschwung und Regen sein. Es ist aber auch möglich, dass ein Schleier von Cirruswolken während einer Schönwetterlage durchzieht.

Meistens werden Halos durch Wolken verursacht, sie können aber auch in der Nähe von Polarschnee, Eisnebel oder Schneekanonen gebildet werden. Halos können sowohl um die Sonne als auch umd den Mond entstehen, wobei letzteres weitaus seltener ist.

Zudem können verschiedene Formen wie Halbkreise, Lichtsäulen und Bögen auftreten. Insgesamt gibt es über 50 verschiedene Arten dieser Erscheinungen.

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