Turnen: Hambüchen am Swiss Cup auf Rekordjagd
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TurnenHambüchen am Swiss Cup auf Rekordjagd

Der deutsche Superstar Fabian Hambüchen visiert am Swiss Cup im Zürcher Hallenstadion an seinem Spezialgerät Reck den «Weltrekord» an.

Rekorde gibt es im Turnen zwar nicht, aber im Zuge der neuen Wertungsbestimmungen hat das «schneller, höher, weiter» auch hier Einzug gehalten. Der Schwierigkeitsgrad ist genau messbar, und so hat Hambüchen im letzten Testwettkampf vor den Olympischen Spielen die unglaubliche Note von 16,65 Punkten erreicht - soviel wie keiner zuvor. Der Schwierigkeitsgrad betrug 7,3 - drei Zehntel über dem «Maximum». In Zürich werde er ähnliches versuchen, meinte Hambüchen, «vielleicht 7,3 oder 7,4.»

Das Publikum des 18. Swiss Cup, der zum dritten Mal im Hallenstadtion ausgetragen wird, darf sich freuen, zumal auch die übrigen Teilnehmer hochklassig sind. Hambüchens Partnerin ist die 32-jährige Oksana Tschussowitina, die Siegerin von 2006 und Zweite von 2007. Dazu starten mit der rumänischen Boden-Olympiasiegerin Sandra Izbasa, dem russischen Mehrkampf-Europameister Maxim Dewjatowski sowie den Reck-Olympiafinalisten Yann Cucherat (Fr) und Epke Zonderland (Ho) weitere spektakuläre Athleten.

Traditionsgemäss wird der Swiss Cup als Paarwettkampf ausgetragen. Die beiden Schweizer Teams bilden Ariella Kaeslin und Niki Böschenstein, die in der Vergangenheit zu den Publikumslieblingen gehörten, sowie Claudio Capelli und Yasmin Zimmermann als Berner Duo. Der Wettkampf wird wie immer im Cup-System ausgetragen. Die vier schwächsten Paare scheiden nach zwei Geräten aus, vier weitere nach drei Geräten, worauf die Verbliebenen den «Final» bestreiten, indem sie ihr bestes Gerät wiederholen dürfen.

(si)

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