Aktualisiert 20.01.2016 14:18

Übergriffe zu Silvester

Hamburger Polizei sucht diese zwei Verdächtigen

Eine 18-jährige Frau will zwei Männer erkannt haben, die sie in der Silvesternacht sexuell genötigt haben. Die Behörden in Hamburg haben die Bilder veröffentlicht.

von
dia
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Mob von 1000 Menschen: In der Silvesternacht hatten am Kölner Hauptbahnhof überwiegend aus dem nordafrikanischen Raum stammende Täter massive Übergriffe auf Frauen und Diebstahlsdelikte verübt. (31. Dezember 2015).

Mob von 1000 Menschen: In der Silvesternacht hatten am Kölner Hauptbahnhof überwiegend aus dem nordafrikanischen Raum stammende Täter massive Übergriffe auf Frauen und Diebstahlsdelikte verübt. (31. Dezember 2015).

AFP/Markus Boehm
Auch in Hamburg kam es zu Übergriffen: Diese beiden Männer sollen in der Silvesternacht eine Frau sexuell genötigt haben.

Auch in Hamburg kam es zu Übergriffen: Diese beiden Männer sollen in der Silvesternacht eine Frau sexuell genötigt haben.

kein Anbieter/Polizei Hamburg
Die Männer sollen vom 18-jährigen Opfer erkannt worden sein.

Die Männer sollen vom 18-jährigen Opfer erkannt worden sein.

kein Anbieter/Polizei Hamburg

Erstmals hat die Polizei in Hamburg Fotos der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die Verdächtige aus der Silvesternacht zeigen sollen. Die beiden Männer sollen eine 18-Jährige sexuell genötigt haben. Die junge Frau will die mutmasslichen Täter auf einer Aufnahme erkannt haben, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Da die Identität der Männer bislang nicht geklärt werden konnte, sucht die Polizei nun mittels Fahndungsbildern nach ihnen. Nach Angaben des «Hamburger Abendblattes» haben die Behörden bislang acht Tatverdächtige ermitteln können. Einige von ihnen sollen Flüchtlinge sein. Bis am vergangenen Freitag gingen bei der Hamburger Polizei 205 Anzeigen wegen Übergriffen und Diebstählen ein.

Auch in anderen Städten kam es in der Silvesternacht zu ähnlichen Vorfällen. Die meisten Anzeigen gingen in Köln ein (rund 600). Aber auch in Zürich (10 Anzeigen) oder in der schwedischen Hauptstadt Stockholm (rund 40) gab es sexuelle Übergriffe auf Frauen. Die Behörden arbeiten über die Landesgrenzen zusammen, um zu prüfen, ob Absprachen unter den Tätergruppen stattgefunden haben.

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