Mercedes: Hamilton und das Kreuz mit den Kurven in Monaco
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MercedesHamilton und das Kreuz mit den Kurven in Monaco

Das Design des neuen Mercedes-Boliden bereitet Lewis Hamilton auf dem engen Stadtkurs von Monte Carlo einige Sorgen.

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sr
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«Ich weiss nicht, wie ich mein Auto in Monaco durch einige dieser sehr engen Kurven kriegen werde»: Lewis Hamilton hat Mühe mit dem neuen Mercedes.

«Ich weiss nicht, wie ich mein Auto in Monaco durch einige dieser sehr engen Kurven kriegen werde»: Lewis Hamilton hat Mühe mit dem neuen Mercedes.

AP/Frank Augstein
Kaum Platz: Für den zweifachen Monaco-Sieger Lewis Hamilton wird es schwer, sich gegen Sebastian Vettel zu behaupten.

Kaum Platz: Für den zweifachen Monaco-Sieger Lewis Hamilton wird es schwer, sich gegen Sebastian Vettel zu behaupten.

epa/Srdjan Suki
Nette Ablenkung von den Problemen: Immerhin sorgen die Grid Girls in Monaco für gute Laune.

Nette Ablenkung von den Problemen: Immerhin sorgen die Grid Girls in Monaco für gute Laune.

epa/Valdrin Xhemaj

Für das Rennwochenende wird in Monaco ein strahlend blauer Himmel bei angenehmen 23 Grad erwartet. Trotz der glänzenden Prognosen zeichnet Lewis Hamilton für die kommenden zwei Tage ein düsteres Bild. «Ich weiss nicht, wie ich mein Auto hier durch einige dieser sehr engen Kurven kriegen werde», sagt der 32-jährige Engländer.

Der Vorjahressieger hat trotz seiner guten Erinnerungen diese Saison allen Grund zur Sorge. Der neue Mercedes ist im Vergleich zur Konkurrenz das längste aller Autos. Mit einem Radstand von 3,76 Metern ist der Mercedes gegenüber dem Ferrari von WM-Leader Sebastian Vettel um 16,6 Zentimeter länger. Der scheinbar kleine Unterschied spielt bereits im Qualifying vom Samstag einen wesentlichen Faktor. Gerade die Poleposition ist für Hamilton an diesem Wochenende womöglich die einzige Chance, den Rückstand von sechs WM-Punkten zu verringern.

Ferraris Traum

Als wäre Überholen in Monaco nicht schon schwierig genug, wird es mit den breiteren Reifen fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und obwohl Mercedes über die grösste Fahrzeugfläche verfügt, reklamierte Hamilton nach dem ersten Trainingstag über mangelnde Bodenhaftung.

Er und Teamkollege Valtteri Bottas mussten sich am Donnerstag im zweiten freien Training mit den Rängen 8 und 10 bescheiden. «Wir sind hier nur herumgerutscht», klagte Hamilton, nachdem er über eine Sekunde auf Vettel verloren hatte.

Ganz anders fühlte sich die Fahrt des 29-jährigen Deutschen an. «Wir haben ein sehr starkes Paket. Wir müssen hier vor nichts Angst haben», sagt Vettel, der für Ferrari den ersten Monaco-Sieg seit 2001 holen könnte.

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