Schweizer Börse: Handel schliesst fast unverändert
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Schweizer BörseHandel schliesst fast unverändert

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit einem leichten Abschlag aus der Sitzung gegangen. Die von vielen Analysten als wichtigste des Jahres bezeichnete Woche endete dennoch mit einem klaren Plus.

Nachdem am Vortag die Aktienkurse noch von der neuesten Geldspritze der amerikanischen Notenbank getragen worden waren, machte sich am Freitag aber bereits wieder etwas Ernüchterung breit. Ebenfalls schnell vorbei war es am Freitagnachmittag mit der stimulierenden Wirkung eines über Erwarten starken Arbeitsmarktberichts aus den USA.

Der SMI schloss 0,12 Prozent tiefer bei 6587,72 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich ein Plus von 1,8 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,08 Prozent auf 5857,47 Punkte.

Petroplus (-4,7 Prozent) waren zum Schluss die grössten Verlierer unter den Bluechips. An den beiden Vortagen hatte das Papier noch klar zugelegt, die Abwärtsbewegung zum Wochenende ist aber lediglich eine Fortsetzung des seit über zwei Wochen andauernden Abwärtstrends.

Klare Abgaben erlitten auch Nobel Biocare (-2,5 Prozent), Roche (- 1,3 Prozent), ZFS (-1,2 Prozent), Swiss Life (-1,3 Prozent) oder Novartis (-0,9 Prozent). ZFS standen schon am Vortag mit der Publikation der Neunmonatsresultate unter Druck.

Swiss Re (Aktie &0,4 Prozent) hatte ebenfalls am Donnerstag die Quartalszahlen vorgelegt, die Papiere knüpften am Freitag aber an die markanten Gewinne vom Vortag an.

Auf der Gegenseite ragten Geberit mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 200.20 Fr. heraus. Diese knüpften damit an die gute Performance vom Vortag im Anschluss an überzeugende Quartalszahlen an.

Weiter waren Sonova (&1,6 Prozent) und Adecco (&0,8 Prozent) gesucht, oder die Bankaktien. CS (&0,7 Prozent), UBS (&0,9 Prozent) und Julius Bär (&0,6 Prozent) waren alle in der oberen Hälfte des Tableaus zu finden.

Im breiten Markt gaben nach eher enttäuschenden Zahlen Sika (-3,7 Prozent) und Alpiq (-3,6 Prozent) klar nach. Die am Vortag um über 20 Prozent eingebrochenen LifeWatch büssten weitere 6,5 Prozent ein.

(sda)

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