Aktualisiert 18.05.2005 15:50

Handgranate hätte explodieren können

Die bei Besuch von US-Präsident George W. Bush in Georgien gefundene Handgranate hätte nach Angaben des FBI-Agenten durchaus explodieren können.

Bryan Paarmann, der FBI-Attaché an der US-Botschaft in Tiflis, widersprach damit am Mittwoch früheren Angaben der georgischen Behörden. Die Handgranate sei nur wegen eines Fehlfunktion nicht explodiert, erklärte Paarmann.

Die Granate war nur 30 Meter vor der Bühne in Tiflis entfernt gefunden worden, auf der Bush vor mehr als 100.000 Menschen geredet hatte. Der Chef des georgischen Sicherheitsrates, Gela Betschuaschwili, erklärte danach, es habe sich um eine «technische Granate» aus der Ära der Sowjetunion gehandelt, die normalerweise verwendet werde, um die Explosion eines Artilleriegeschosses zu simulieren. Anders als Angriffsgranaten streue eine technische Granate keine Schrapnellsplitter. Betschuaschwili beteuerte, Bush sei nie in Gefahr gewesen. Festnahmen wegen des Vorfalls gab es bislang keine. (dapd)

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