Zum Teil doppelt so viele: Handy-Diebstähle nehmen massiv zu
Aktualisiert

Zum Teil doppelt so vieleHandy-Diebstähle nehmen massiv zu

Zehntausende Handys wurden 2011 in der ganzen Schweiz gestohlen. Mancherorts sind es gar doppelt so viele wie im Vorjahr. Ein möglicher Grund für die Zunahme: Immer mehr Mobiltelefone.

von
Roman Hodel
Oft werden Handys aus Handtaschen gestohlen.

Oft werden Handys aus Handtaschen gestohlen.

Die Zahlen lassen aufhorchen: Im Kanton Genf wurden letztes Jahr 8019 Mobilfunktelefone gestohlen, 2010 waren es bloss 6300. Das bedeutet eine Zunahme von 27%. Eingerechnet sind alle möglichen Arten von Handyklau – von bei Hauseinbrüchen entwendeten Geräten bis hin zu Taschendiebstählen. Auch in Bern stieg die Anzahl Handy-Diebstähle im gleichen Zeitraum von 3100 auf 4200 – plus 35%. In Luzern sind es 39% mehr – von 1086 auf 1506. Urs Wigger, Sprecher der Luzerner Polizei sagt dazu: «Das Anzeigeverhalten der Leute hat sich verändert, nicht zuletzt weil man mittlerweile extra Versicherungen fürs Handy abschliessen kann.»

Gar 47% mehr Handy-Diebstähle registrierte die Kantonspolizei Zürich: 2010 waren es noch rund 4300, letztes Jahr bereits rund 6300 Anzeigen. Am krassesten ist es aber in der Stadt Zürich: Hier schnellte die Anzeigen-Zahl innert einem Jahr von 2900 auf 4300 hoch – das sind 48% mehr. «Ein Grund für die Zunahme ist sicher, dass immer mehr Leute ein Handy besitzen», sagt Marco Bisa, Sprecher der Stadtpolizei Zürich.

Versicherungen bestätigen die Entwicklung ebenfalls: «Einfache Diebstähle haben bei uns um 20% zugenommen, vor allem wegen Handys», sagt Ursula Steingruber, Sprecherin von Axa Winterthur, und nennt als einer der Gründe: «Die Kriminalität ist laut offiziellen Statistiken stark angestiegen.»

So schützt man sich vor Handyklau: Um Dieben das Leben schwer zu machen, rät die Polizei, das Handy nie sichtbar mitzuführen, sondern möglichst am Körper in einer Innentasche zu tragen. Wer etwa in einem Lokal auf die Toilette muss, soll das Handy mitnehmen und nicht in einer unbeaufsichtigten Jacke und schon gar nicht auf dem Tisch liegen lassen. Decken lassen kann man Handydiebstähle entweder durch eine Hausrats-Zusatzversicherung oder durch eine Handyversicherung.

So schützt man sich vor Handyklau: Um Dieben das Leben schwer zu machen, rät die Polizei, das Handy nie sichtbar mitzuführen, sondern möglichst am Körper in einer Innentasche zu tragen. Wer etwa in einem Lokal auf die Toilette muss, soll das Handy mitnehmen und nicht in einer unbeaufsichtigten Jacke und schon gar nicht auf dem Tisch liegen lassen. Decken lassen kann man Handydiebstähle entweder durch eine Hausrats-Zusatzversicherung oder durch eine Handyversicherung.

So schützt man sich vor Handyklau: Um Dieben das Leben schwer zu machen, rät die Polizei, das Handy nie sichtbar mitzuführen, sondern möglichst am Körper in einer Innentasche zu tragen. Wer etwa in einem Lokal auf die Toilette muss, soll das Handy mitnehmen und nicht in einer unbeaufsichtigten Jacke und schon gar nicht auf dem Tisch liegen lassen. Decken lassen kann man Handydiebstähle entweder durch eine Hausrats-Zusatzversicherung oder durch eine Handyversicherung.

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