Graubünden: Handy rettet Mann vor Erfrierungstod
Aktualisiert

GraubündenHandy rettet Mann vor Erfrierungstod

Ein verirrter Schneeschuhläufer ist aus einem Tal im Prättigau im Kanton Graubünden von der Rega gerettet worden.

Wie die Rettungsflugwacht am Montag mitteilte, war der Mann am Sonntagabend alleine im Gebiet der Gemeinden St. Antönien und Schiers unterwegs. Nachdem er sich hoffnungslos verlaufen hatte, gelang es ihm gegen 18.00 Uhr, mit seinem Handy die Einsatzzentrale der Rega zu alarmieren. Der mit einer Taschenlampe ausgerüstete Schneeschuhläufer konnte rasch geortet werden. Der Helikopter konnte aber bei dem durch die Rotoren des Helikopters aufgewirbelten trockenen Neuschnee nicht zwischenlanden, um ihn an Bord zu holen. Deshalb wurde er zusammen mit dem Rega-Arzt am Windseil hängend ins Spital in Schiers geflogen. Wie die Rega weiter schreibt, retteten dem Schneeschuhläufer sein Handy sowie der Umstand das Leben, dass der Helikopter gerade noch fliegen konnte, bevor weitere Niederschläge einsetzten. (dapd)

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