Altstätten SG: Handy-Weitwurf: Reise an die WM nach Finnland
Aktualisiert

Altstätten SGHandy-Weitwurf: Reise an die WM nach Finnland

Johannes Heeb aus Altstätten schmeisst seine Handys bis zu 75 Meter weit. Nicht aus Spass, sondern als Sport. Seine Wurfqualitäten stellt er bald an der WM in Finnland unter Beweis.

von
Michèle Vaterlaus
Der Altstätter Johannes Heeb ist ein Könner, wenns um Handy-Weitwurf geht. (Bild: mvl)

Der Altstätter Johannes Heeb ist ein Könner, wenns um Handy-Weitwurf geht. (Bild: mvl)

Einen Meistertitel hat der 24-jährige Johannes Heeb aus Altstätten bereits: An der Landesmeisterschaft im Handy-Weitwurf in Liechtenstein flog sein Mobiltelefon 75 Meter weit. Damit hat er sich einen Platz im Teilnehmerfeld der WM in Finnland gesichert. Die Finnen gelten als Erfinder der Sportart Handy-Weitwerfen und lassen ihre Telefone über 90 Meter durch die Luft fliegen. Doch Heeb lässt sich davon nicht beeindrucken: «Mit Training kann ich bestimmt noch ein paar Meter herausholen», sagt er kämpferisch.

Darum steht er seit Ende Mai einmal pro Woche in der Lüchinger Sportanlage Roosen und schleudert Mobiltelefone durch die Luft: «Ich trainiere mit sechs verschiedenen Handys», sagt Heeb. An der Weltmeisterschaft, die am 21. August im finnischen Juva stattfindet, darf Heeb sein Wurfgeschoss selber wählen. Sein Kronfavorit ist das Handy-Urgestein Nokia 3210. «Es ist sehr schwer und hat damit bessere Flugeigenschaften als moderne Geräte», sagt Heeb.

Eine bestimmte Wurftechnik hat er übrigens nicht. Man müsse einfach «ein bisschen würgen», sagt er und lacht.

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