Handyantennen: Stadt muss klein beigeben
Aktualisiert

Handyantennen: Stadt muss klein beigeben

«Wir hätten lieber den sicheren Weg beschritten», sagt Stapi Alexander Tschäppät: Seit Oktober 2005 hat Bern keine Baugesuche für Handyantennen mehr bewilligt – doch nach einem neuen Bundesgerichtsurteil kann die Stadtregierung das Moratorium nun nicht länger aufrechterhalten.

«Uns bleibt nichts anderes übrig als den Entscheid zu vollziehen», sagt Tschäppät. Gesuche, die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, werden wieder genehmigt. «Wenn auch mit einem nicht sehr überzeugten Gefühl», so Tschäppät. Noch immer sei über die gesundheitlichen Langzeitfolgen der Antennen kaum etwas bekannt. Fest steht: Auf stadteigene Liegenschaften werden auch künftig keine neuen UMTS-Anlagen gestellt. «Das ist aber natürlich nur ein Tropfen auf den heissen Stein», sagt Tschäppät.

(ram)

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