«Handyman»: «Handyman»: Gute Pointen gepaart mit Promi-Auftritten
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«Handyman»«Handyman»: Gute Pointen gepaart mit Promi-Auftritten

Lustige Schweizer Filme gibts ungefähr so viele wie lustige Peach-Weber-Witze: praktisch keine.

Marco Rima stand also ganz schön unter Druck, als er mit der Komödie «Handyman» an den Start ging.

Und so hat er die Aufgabe gelöst: Rima spielt Mike Dürst, einen Produzenten bei einem internationalen Musiklabel.

Nach einem hektischen Arbeitstag trennt sich seine Freundin von ihm, weil sie von ihrem Ex schwanger ist. In seiner Verzweiflung wendet sich Mike an den Psychologen Gregor Frank, der in seiner Radiosendung behauptet, alles über Frauen zu wissen. Gregor verspricht Mike, ihm in fünf Tagen seine Traumfrau zu finden, wenn dieser sich als Studienobjekt für sein neues Buch zur Verfügung stelle. Mike willigt ein – und damit beginnen die Probleme für ihn erst recht.

Das klingt nicht wirklich lustig? Ist es auch nicht. «Handyman» einen Flop zu schimpfen, wäre aber unfair. Der Film parodiert gekonnt die Schweizer Unterhaltungsszene, die Pointen sind gut gesetzt. Und da sind ja noch die Promi-Auftritte von Krokus, Fiona Hefti und DJ Bobo.

Professionell auch das DVD-Bonusmaterial: Einblicke hinter die Kulissen, Audiokommentare und Pannen beim Dreh.

Philippe Zweifel

«Handyman» mit Marco Rima, Oliver Korittke, Regula Grauwiller, Regie: Jürg Ebe. Buena Vista.

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