Aktualisiert

Hanfbauer Rappaz auch ein Dealer?

Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz, der sich seit 56 Tagen im Hungerstreik befindet, wird nun auch noch des Handels mit Haschisch verdächtigt.

Er sei noch nicht mit den neuen Vorwürfen konfrontiert worden, sagte der Walliser Staatsanwalt am Montag.

Rappaz wurde im März in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn wird wegen illegalen Hanfhandels im grossen Stil sowie wegen Geldwäscherei ermittelt. Kommt es deswegen zur einer Verurteilung, riskiert er bis zu 20 Jahre Gefängnis.

Rappaz, der sich seit Jahren für die Liberalisierung des Hanfanbaus einsetzt, befindet sich aus Protest gegen das Ermittlungsverfahren seit 56 Tagen im Hungerstreik. Am 26. April ist er deswegen ins Spital eingeliefert worden.

Er hatte angekündigt, dass er weder reanimiert noch künstlich ernährt werde wolle, sollte er ins Koma fallen. Laut seinen Ärzten ist sein Zustand momentan nicht beunruhigend.

(sda)

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