Gesundheitsgesetz: Hanfbauern müssen sich in St. Gallen melden
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GesundheitsgesetzHanfbauern müssen sich in St. Gallen melden

Der Kanton St. Gallen bekämpft den illegalen Hanfanbau: Wer zehn oder mehr Hanfpflanzen anbaut oder anbauen lässt, muss dies dem Landwirtschaftsamt melden.

Anbau, Einfuhr, Herstellung und Verkauf von Betäubungsmitteln aus Hanf oder Cannabis sind verboten, schreibt die St. Galler Staatskanzlei in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Der Anbau von Hanfsorten zur Gewinnung von Betäubungsmitteln habe in der Schweiz in den letzten Jahren stark zugenommen. Es gebe immer wieder Produzenten, die behaupteten, nicht gewusst zu haben, dass der Anbau der von ihnen verwendeten Hanfsorten illegal sei.

Damit ist im Kanton St. Gallen jetzt Schluss: Seit 1. Oktober 2009 sieht das kantonale Gesundheitsgesetz eine generelle Meldepflicht für den Hanfanbau vor. Die entsprechende Vollzugsvorschrift hat die Regierung auf den 1. Januar 2010 erlassen.

(sda)

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