Tatverdächtige gestehen: Hanfpapst starb wegen geplatztem Drogendeal
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Tatverdächtige gestehenHanfpapst starb wegen geplatztem Drogendeal

Neue Details zum Hanfpapst-Fall: Offenbar wurde Martin Frommherz wegen einem gescheiterten Marihuana-Deal getötet. Die vier Tatverdächtigen legten Geständnisse ab.

von
cho
Der Winterthurer Hanfpapst Martin Frommherz wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden.

Der Winterthurer Hanfpapst Martin Frommherz wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden.

Der als Hanfpapst bekannte Winterthurer Martin Frommherz wurde am 7. Mai tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Die vier tatverdächtigen jungen Männer haben im Gefängnis nun zugegeben, mit dem Tod des 53-Jährigen in Verbindung zu stehen. «In der Einvernahme gab es Geständnisse und Teilgeständnisse», sagte der zuständige Staatsanwalt Michael Scherrer der Zeitung «Landbote». «Es ist also gesichert, dass jeder der vier Männer in irgendeiner Form an der Tat beteiligt war.»

Gemäss neusten Erkenntnissen wurden dem Winterthurer weder Schuss- noch Stichverletzungen zugeführt. «Frommherz starb aufgrund von Kopfverletzungen, die ihm mittels stumpfer Gewalt zugeführt wurden», sagt Scherrer. Daneben bestätigt der Staatsanwalt, dass ein geplatzter Marihuana-Deal Hintergrund für die Tat gewesen sei. Angaben über den Umfang und Höhe des Deals machte Scherrer nicht.

Die beiden minderjährigen Männer, ein Schweizer und ein Türke, wurden mittlerweile der Jugendanwaltschaft übergeben. Die beiden erwachsenen Tatverdächtigen, ein Schweizer und ein Iraner, befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft.

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