Hanfplantage in Urnäsch vernichtet
Aktualisiert

Hanfplantage in Urnäsch vernichtet

Die Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden hat in Urnäsch eine Hanfplantage beschlagnahmt und vernichtet.

Der 27-jährige Besitzer der Anlage wurde angezeigt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Im Auftrag des kantonalen Verhöramtes wurden rund 2100 junge Hanfpflanzen, rund 30 Kilogramm getrocknetes Marihuana sowie die elektrischen Installationen beschlagnahmt. Die gesamte Anlage war professionell mit automatischer Bewässerung, Belüftung und Beleuchtung ausgestattet. Laut Mitteilung hätten die beschlagnahmten Hanfpflanzen und das Marihuana einen Marktwert von mehreren zehntausend Franken erzielen können. Die Pflanzen wurden von der Polizei in einer Kehrichtverbrennungsanlage vernichtet. Der 27-jährige Schweizer, der die Anlage seit dem Frühjahr 2007 betrieben hat, hat nach seinen eigenen Angaben aus bisherigen Ernten bereits mehrere tausend Franken Verkaufserlös erzielt. Die Ermittlungen sind noch im Gange. Der Mann wird wegen Missachtung der Betäubungsmittelgesetzgebung angezeigt. Die Aktion fand bereits in der vergangenen Woche statt. (dapd)

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