Aktualisiert 09.03.2011 17:11

Nach FalschmeldungHappy-End für Raffaele Marchitelli

Erst noch war Raffaele Marchitelli zu Tode betrübt, weil ihn seine Freundin wegen eines Polizei-Fehlers verlassen hatte. Nun kann er wieder strahlen: Das Paar hat sich versöhnt.

von
Simon Städeli
Happy-End für Raffaele Marchitelli: Der 24-jährige Uzwiler und seine Freundin haben sich wieder versöhnt.

Happy-End für Raffaele Marchitelli: Der 24-jährige Uzwiler und seine Freundin haben sich wieder versöhnt.

«Ich habe heute Morgen mit meiner Freundin telefoniert und wir haben uns versöhnt», sagt der sichtlich erleichterte Raffaele Marchitelli. Gleich nach der Arbeit reist der 24-Jährige nach Buchs, um seine Liebste wieder in die Arme zu schliessen. «Ich freue mich sehr darauf», so der Gipser. Seine 20-jährige Freundin hatte Marchitelli am Sonntag vor die Tür gesetzt, weil sie den Verdacht hatte, dass er fremd geht. Dies wegen einer Falschmeldung der Kantonspolizei St. Gallen. Nun muss er nicht mehr bei seinem Kollegen übernachten. «Als sie las, dass die Polizei ihren Fehler eingestand, war sie überhaupt nicht mehr böse», so Marchitelli. Im Gegenteil: Sie hat angekündigt, für ihn zu kochen. «Es gibt Lasagne, mein Lieblingsgericht», freut sich der 24-Jährige.

Am Arbeitsort war seine aussergewöhnliche Beziehungsgeschichte heute Thema Nummer eins: «Alle haben mich angequatscht und wollten wissen, was läuft.» Sogar Autogramme musste der 24-Jährige seinen Arbeitskollegen geben.

Nach dem Wiedersehen mit der Freundin erwartet ihn morgen die nächste frohe Nachricht. Von der Kapo erhält er per Post einen St. Galler Biber. Auch bei der Polizei sorgte der Patzer übrigens für Gesprächsstoff. «Es gab einige Sprüche», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher und Leiter des Mediendienstes. Er könne damit aber gut leben.

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