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Happy New Year!

Mit Feiern und Feuerwerk haben die Menschen in aller Welt den Jahreswechsel begangen. Auch in der ganzen Schweiz wurde das neue Jahr 2006 gebührend mit buntem Feuerzauber begrüsst.

Allein in der australischen Metropole Sydney stiessen etwa eine Million Menschen ausgelassen auf das neue Jahr an.

Um 00.00 Uhr Ortszeit erleuchtete ein spektakuläres Feuerwerk den Himmel über dem markanten Opernhaus. Von der Hafenbrücke strahlte ein riesiges Herz. Bei sommerlichen Temperaturen feierten die Menschen in T-Shirts und kurzen Hosen bis in die Morgenstunden. Rund 1700 Polizisten überwachten das Treiben.

Auch Hongkong startete mit einem Grossfeuerwerk ins Jahr 2006. Raketen und eine gigantische Lightshow von den Dächern von etwa 20 Gebäuden am Victoria-Hafen erhellten den Himmel über der früheren britischen Kronkolonie.

In der chinesischen Hauptstadt Peking läuteten Glocken und Trommeln mit 108 Schlägen den Jahreswechsel ein. Auf diese Weise werden nach buddhistischer Tradition symbolisch Leiden und Sorgen aus der Welt vertrieben.

Auf den Philippinen kamen zwei Menschen bei Silvesterfeiern ums Leben. Mehr als 130 weitere Menschen wurden bei traditionellen Feuerwerken und Freudenschüssen in die Luft verletzt.

Als erste hatten die Menschen auf den östlichen Kiribati-Inseln und im Osten Neuseelands das neue Jahr willkommen geheissen. Durch die Zeitverschiebung hatte der Jahreswechsel dort bereits am Mittag mitteleuropäischer Zeit stattgefunden.

Riesenparty in Berlin

Auf der grössten deutschen Silvesterparty in Berlin wurde der Startschuss für das Fussball-WM-Jahr 2006 gegeben. Innenminister Wolfgang Schäuble begrüsste auf einer Bühne am Brandenburger Tor Vertreter der 31 Gastländer - darunter die Schweiz - und überreichte ihnen ein kleines Gastgeschenk.

Kleine Nachwuchsfussballer hielten riesige Luftballons mit den Flaggen der WM-Teilnehmerländer. Um Mitternacht sollte dann ein Feuerwerk aus 1600 Raketen die Nacht erhellen.

Aus Oberösterreich wurde ein folgenschwerer Unfall mit Feuerwerk gemeldet. Bei der vorzeitigen Explosion von Feuerwerkskörpern wurden am Silvester-Nachmittag in Perwang drei Männer schwer und zwei weitere leicht verletzt.

Trockene Feier in New York

New York, wo das neue Jahr erst sechs Stunden später als in der Schweiz begrüsst wird, erwartete mehr als eine Million Menschen zur traditionellen Jahresendfeier auf dem Times Square. Nach Einschätzung der New Yorker ist es die «grösste Silvesterparty der Welt», gewiss aber die trockenste: Alkohol ist streng verboten.

Die Sicherheitsmassnahmen sind nach dem 11. September 2001 drastisch verstärkt worden. Scharfschützen hielten auf den Dächern Wache, und Helikopter kreisten über der Stadt. Konkrete Terrordrohungen gab es jedoch nicht.

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