«Happy Slapping»: Nationalrats-Sohn blutig geprügelt
Aktualisiert

«Happy Slapping»: Nationalrats-Sohn blutig geprügelt

Letztes Wochenende ereignete sich die jüngste «Happy Slapping»-Attacke in der Schweiz. Diesmal war das Opfer der Sohn von SP-Nationalrat Erwin Jutzet. Der fordert nun mehr Polizeipräsenz.

Wie der «Blick» am Freitag berichtet, wurde Sohn Nicola von SP-Nationalrat Jutzet in Freiburg von einer Jugendgang attackiert. Die Halbstarken hätten dem 16-Jährigen ohne Vorwarnung die Faust ins Gesicht geschlagen.

Als sich die Opfer auf eine öffentliche Toilette zurückziehen, um ihre blutenden Gesichter zu waschen, wurden sie von den Jugendlichen verfolgt und erneut verprügelt. Dabei filmten die Attackierer ihre Tat.

Nationalrat Jutzet erstattete Anzeige gegen unbekannt. Mehr als die Namen der Opfer aufzunehmen konnte die Polizei jedoch nicht - die Täter waren längst über alle Berge. «In unserem Land muss sich jeder frei bewegen können, ohne Gefahr zu laufen von wildfremden Menschen zusammengeschlagen zu werden», sagte Jutzet dem Blick. Jutzet fordert nun laut der Zeitung eine verstärkte Prävention in der Region Freiburg.

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