Haradinaj plädiert auf nicht schuldig
Aktualisiert

Haradinaj plädiert auf nicht schuldig

Der zurückgetretene Ministerpräsident des Kosovos, Ramush Haradinaj, hat am Montag vor dem Haager Kriegsverbrechertribunal den Vorwurf der Kriegsverbrechen zurückgewiesen.

Dem 36-Jährigen wird vorgeworfen, als früherer Kommandeur der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) für Vergewaltigungen, Morde und Folterungen von Serben und Roma verantwortlich gewesen zu sein. Zudem soll er sich selbst an Folterungen von albanischen Zivilpersonen beteiligt haben, die der Zusammenarbeit mit den Serben verdächtigt wurden. Haradinaj gilt den Kosovo-Albanern als Nationalheld. Er war letzte Woche als Ministerpräsident zurückgetreten und hatte sich dem Tribunal in Den Haag gestellt. (dapd)

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