Umfrage-Ergebnis: Harald Schmidt stört Unbeliebtheit nicht
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Umfrage-ErgebnisHarald Schmidt stört Unbeliebtheit nicht

Entertainer Harald Schmidt stört es nicht, zu den Unbeliebtesten unter den Prominenten in Deutschland zu gehören.

«Schmidt & Pocher» gehen im Oktober wieder auf Sendung.

«Beliebt oder unbeliebt, das interessiert mich gar nicht», sagte der TV-Satiriker der «Frankfurter Rundschau». Kürzlich hatten in einer Imas-Umfrage nur 36 Prozent Schmidt für sympathisch erklärt, Günther Jauch dagegen 69 Prozent.

«Mir gefällt die Gesellschaft auf den hinteren Plätzen. Ich liege seit Jahren solide zwischen Wolfgang Lippert und Gregor Gysi», sagte Schmidt in dem Interview. Er habe schon erwogen, ein gemeinsames Essen der Unbeliebten zu organisieren. «Gysi finde ich ja wirklich witzig», sagte der Moderator, der mit seiner ARD-Show am 9. Oktober aus der Sommerpause zurückkehrt.

Schmidt glaubt auch nicht, dass die Unbeliebtheit seinem neuen Ehrenamt als Schirmherr der gemeinnützigen Stiftung Deutsche Depressionshilfe schadet. «Ich soll nur mediale Anschubhilfe leisten», sagte der 51-Jährige. Depressionen seien eine weit verbreitete Krankheit, über die Betroffene aber oft schwiegen, weil ihr Leiden ihnen peinlich sei. Er würde deshalb gerne eine Depressions-Gala nach dem Vorbild der Aids- und der Krebs-Gala moderieren. (dapd)

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