Resonanzkatastrophe: Hardbrücke soll weggetanzt werden
Aktualisiert

ResonanzkatastropheHardbrücke soll weggetanzt werden

Umweltaktivisten wollen am kommenden Samstag mittels einer Resonanzkatastrophe die Hardbrücke zum Einsturz bringen - mit Synchrontanzen.

Resonanzkatastrophe: Durch zunehmenden Wind geriet am 7. November 1940 die Tacoma-Narrows-Brücke derart in Schwingung, dass sie einstürzte.
(Quelle: YouTube)

Die Umweltorganisation «umverkehR» ist der Überzeugung, dass die Hardbrücke mit der Eröffnung des Uetlibergtunnels überflüssig geworden ist: «Die Hardbrücke und Westtangente verlieren somit jegliche Legitimation. Denn wenn man rundherum fahren kann, dann muss man nicht mehr quer durch die Stadt. Somit ist es höchste Zeit, dem Provisorium Westtangente den Garaus zu machen», steht auf ihrer Webseite geschrieben.

Dafür werden nicht etwa Schwarzpulver und Einrissbirne eingesetzt, sondern tanzwütige Sympathisanten. Durch gleichmässiges Wippen soll eine so genannte Resonanzkatastrophe erzwungen und so die Brücke zum Einsturz gebracht werden. Am Samstag, dem 9. Mai 2009 um 12.45 Uhr startet die ungewöhnliche Aktion.

(mbu)

Deine Meinung