Aktualisiert 18.01.2020 21:36

Einigung mit der Queen

Harry und Meghan geben königliche Titel ab

Der Buckingham-Palast hat ein Statement veröffentlicht: Prinz Harry und Herzogin Meghan sind ab Frühling keine Königlichen Hoheiten mehr.

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Am 18. Januar 2020 gab der Buckingham-Palast bekannt, dass sich die Queen mit Prinz Harry und Herzogin Meghan geeinigt hat.

Am 18. Januar 2020 gab der Buckingham-Palast bekannt, dass sich die Queen mit Prinz Harry und Herzogin Meghan geeinigt hat.

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Die beiden geben ab Frühling ihre königlichen Titeln ab und sind danach offiziell keine HRH, also keine «Königlichen Hoheiten» mehr.

Die beiden geben ab Frühling ihre königlichen Titeln ab und sind danach offiziell keine HRH, also keine «Königlichen Hoheiten» mehr.

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Am 12. Januar wurde die Queen dabei gesichtet, wie sie den Gottesdienst in der St Mary Magdalene Church in Sandringham verliess. Am Tag danach hielt sie auf Schloss Sandringham, ihrem Wohnsitz, eine Krisensitzung. Der Brennpunkt: Harrys und Meghans Rückzug als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie.

Am 12. Januar wurde die Queen dabei gesichtet, wie sie den Gottesdienst in der St Mary Magdalene Church in Sandringham verliess. Am Tag danach hielt sie auf Schloss Sandringham, ihrem Wohnsitz, eine Krisensitzung. Der Brennpunkt: Harrys und Meghans Rückzug als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie.

joe Giddens

Am Samstagabend hat der Buckingham-Palast ein Statement veröffentlicht: Nach Beratungen in der Königsfamilie gibt es nun eine Vereinbarung. Demnach werden Harry und Meghan keine offiziellen Aufgaben für das Königshaus mehr übernehmen, auch nicht mehr für das Militär. Harry wird also in Zukunft wohl nicht mehr in Uniform zu sehen sein.

Die beiden geben ab Frühling ihre königlichen Titel ab und sind danach offiziell keine HRH, also keine «Königlichen Hoheiten» mehr. In der Mitteilung heisst es, Harry und Meghan würden von ihren königlichen Pflichten komplett zurücktreten. Sie erhielten danach keine öffentlichen Gelder mehr. Den Sussexes sei nicht mehr länger erlaubt, die Queen offiziell zu vertreten.

Beibehalten wollen die beiden aber ihre Schirmherrschaften. Herzensangelegenheit ist Harry besonders das Thema psychische Gesundheit. Meghan machte sich vor allem für Frauenrechte stark. Harry hat zudem eine Organisation für die Unterstützung von Aidswaisen in Botsuana und den Sportwettbewerb für kriegsversehrte Veteranen «Invictus Games» ins Leben gerufen.

Sie zahlen Renovierungskosten zurück

Harry und Meghan gaben auf ihrem Insta-Account bekannt, dass sie beabsichtigten, die 2,4 Millionen Pfund (umgerechnet rund 3,2 Millionen Franken) an Steuergeldern zurückzuzahlen, die die Renovierung von Frogmore Cottage gekostet hat. Das Anwesen werde aber weiterhin ihr Zuhause in Grossbritannien bleiben.

Die Vereinbarung sei «nach monatelangen Gesprächen und Diskussionen» getroffen worden, heisst es weiter im Statement. Königin Elizabeth II. sei erfreut darüber, «dass wir gemeinsam einen konstruktiven und unterstützenden Weg für meinen Enkel und seine Familie gefunden haben.»

Sie erkenne die Herausforderungen an, denen die beiden in den vergangenen zwei Jahren durch die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen seien. Sie unterstütze deren Wunsch nach einem unabhängigeren Leben und sei «besonders stolz, wie Meghan so schnell ein Mitglied der Familie geworden ist». «Harry, Meghan und Archie werden immer geliebte Mitglieder meiner Familie sein», wird die Queen zitiert.

Der königliche Palast erklärte, keine Angaben dazu machen zu wollen, wer künftig für die Sicherheit von Harry und Meghan in Kanada zahlt. Diese Frage war in Grossbritannien heftig debattiert worden.

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