27.06.2014 02:48

Tränen in ÖffentlichkeitHarry weint wegen seiner verstorbenen Mutter

Er ist bekannt als Partytiger. Doch während seiner Südamerika-Reise muss Prinz Harry plötzlich weinen. Eine Begegnung erinnert ihn an seine verstorbene Mutter.

von
scy

Prinz Harry bereist momentan Brasilien. Am Dienstag schaut sich der 29-Jährige die torlose WM-Partie zwischen England und Costa Rica in Natal an. Am Tag darauf besucht er ein Zentrum für benachteiligte Kinder in der Nähe der Millionenmetropole São Paulo.

Bilder zeigen Harry, wie er mit einer Gruppe von Jungs ausgelassen Fussball spielt. Doch es gibt auch Begegnungen, die ihn nachdenklich machen. Besonders das Schicksal zweier Mädchen geht dem Prinzen nahe: Sie werden von ihrer Grossmutter aufgezogen, weil der Vater im Gefängnis sitzt und die Mutter ermordet wurde.

«Ich war verdammt nah dran»

«Als ich sie nur angeschaut habe, wollte ich über meine eigenen Erfahrungen sprechen», sagt Harry laut Gala.de zu Journalisten. «Aber das wäre nicht zweckdienlich, weil sie ganz anders sind.» Das Treffen erinnert ihn laut eigenen Aussagen an den Tod seiner Mutter: Lady Di starb 1997 bei einem Autounfall.

«Ich habe, soweit ich mich erinnern kann, noch nie in der Öffentlichkeit geweint, aber ich war verdammt nah dran», so Harry weiter. Das Projekt Acer, an dem sich der Captain des britischen Army Air Corps beteiligt, hat zum Ziel, Kinder, die ihre Eltern verloren haben, wieder mit ihren Familien zusammenzuführen.

Prinz Harry bleibt noch einen weiteren Tag in Brasilien und nimmt dort unter anderem an einer Geburtstagsfeier für Queen Elizabeth teil. Dann geht es weiter nach Chile.

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