«Harry Potter und der Orden des Phönix»: Harry wird als Lügner abgestempelt
Aktualisiert

«Harry Potter und der Orden des Phönix»Harry wird als Lügner abgestempelt

Was als lustig-spannende Kinderunterhaltung begann, hat sich über die Jahre zum düster-krachenden Fantasyspektakel gemausert. In der fünften «Harry Potter»-Verfilmung ist die Welt der Zauberlehrlinge endgültig nicht mehr unbeschwert.

Lord Voldemort ist zurückgekehrt und plant mit Hilfe der Todesesser, seine Schreckensherrschaft wieder zu errichten. Obwohl Harry Potter bezeugte, wie Lord Voldemort auferstand, glaubt ihm das Zauber-Ministerium kein Wort und unternimmt alles, um ihn zu diskreditieren.

In Hogwarts macht derweil die vom Ministerium geschickte Dolores Umbridge den Schülern das Leben schwer. Harry ruft deshalb eine geheime Truppe ins Leben, die sich auf mögliche Angriffe Voldemorts vorbereitet.

Was die charmante Magie des Potter'schen Universums angeht – seien es schwebende Treppenaufgänge oder Zaubertrankmalheurs – fällt «Der Orden des Phönix» weit hinter seine Vorgängerfilme zurück. Dafür gibt es jede Menge actiongeladener Kampfszenen und Spezialeffekte. Fast schon inflationär sind auch die DVD-Features. Über Games und interaktiven Tools sitzt man als Hogwarts-Schüler im Unterricht, spricht mit Gemälden oder flüchtet aus Professorin Umbridges Terrorregime.

Philippe Zweifel

«Harry Potter und der Orden des Phönix» (Special

Edition), mit Daniel Radcliffe, Rupert Grint,

Regie: David Yates.

Deine Meinung