«Hart für Huggel, doch die Fifa-Urteile sind gerecht»
Aktualisiert

«Hart für Huggel, doch die Fifa-Urteile sind gerecht»

Die Schweizer Fussball-Prominenz ist sich einig: Die verhängten Strafen der Fifa im Türkei-Skandal sind angemessen.

Urs Meier: (Ex-Fifa-Ref) «Ich bin froh, dass die Fifa ein Exempel statuiert hat. Vielleicht hat dies eine Signalwirkung. Die Strafe ist hart für Huggel. Doch die Urteile sind gerecht. Einziger Wermutstropfen ist, dass Fatih Terim, der Brandstifter bei diesem Skandal, straffrei davonkam.»

Stéphane Chapuisat: (Ex-Nati-Star): «Für die Fifa war es auch nicht einfach, angemessene Urteile zu finden. Doch diese sind nun bekannt, und man sollte zum Alltag übergehen. Es weiss doch jeder genau, was er getan hat.»

Gökhan Inler: (FCZ-Spieler mit türkischem Pass): «Für die türkischen Fussball-Fans ist der Entscheid brutal. Die Strafen für die Spieler finde ich jedoch angemessen.»

Adrian Knup: (TV-Fussball-Experte): «Sechs Spiele ohne Zuschauer ist hart, aber angemessen, da die Türkei Wiederholungstäter ist. Die Geldstrafe ist symbolisch, die tut ja niemandem weh. Wenn man die äusseren Umstände in Betracht gezogen hätte, wäre das Urteil gegen Huggel milder ausgefallen.»

Urs Schönenberger: (Thun-Trainer): «Alpay und Emre können die Sperren in der Quali absitzen und dürfen bei einer EM-Teilnahme spielen. Huggel aber verpasst die WM und muss um die EM zittern. Da habe ich ein grosses Fragezeichen. Zudem hätten die Aggressoren Terim und Goalie Volkan bestraft werden müssen.

(ahu/weg)

Deine Meinung