Aktualisiert 11.01.2012 14:22

Knochenharter DrillHart, härter, Südkoreaner

Halbnackt im Eiswasser schwimmen, oben ohne im Schnee robben, auf Skis schiessen bei minus 30 Grad: Verglichen mit südkoreanischen Militärübungen ist die Schweizer Winter-RS ein Wellness-Camp.

von
dga

Was auf den ersten Blick wie ein asiatisches Baywatch-Shooting aussieht, ist in Wirklichkeit das jährlich stattfindende Winterüberlebenscamp einer Spezialeinheit der südkoreanischen Armee: Während der kältesten Tage im Jahr trainieren derzeit Frauen und Männer neun Tage lang in der Gebirgsregion des Hwangbyng-san, östlich der südkoreanischen Hauptstadt Seoul.

Die Trainingsvoraussetzungen könnten nicht härter sein: Halbnackt in Gewässern nahe des Gefrierpunkts schwimmen, oben ohne über Schnee und Eis robben und schiessen während des Skifahrens sind nur wenige der zahlreichen Disziplinen, die aus den Soldatinnen und Soldaten Kampfmaschinen machen sollen.

«Hier pflegt man die Einstellung ‹Unmögliches möglich machen›. »Ich trainiere mit Härte und Flexibilität!», so Unteroffizierin Lee Jin-ju im Videobeitrag unten. Die ständige Bedrohung durch den kommunistischen Bruderstaat im Norden zwingt die Spezialeinheit, stets topfit zu sein - auch bei minus 30 Grad.

So trainierte die Spezialeinheit am 11. Januar 2012:

Das Trainingsgelände im Nordosten des Landes in der Gebirgsregion Hwangbyong-san:

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.