Aktualisiert 18.09.2018 07:40

WettbewerbHast Du das Zeug zum Filmemacher?

Du bist kreativ, hast kein professionelles Kamera-Equipment, aber ein Smartphone? Dann pack deine Chance! Mach beim ZFF 72 Filmwettbewerb mit: reiche deinen Film in der Kategorie Mobile Filming ein und gewinne mit etwas Glück tolle Sach- und Geldpreise.

«Für das Mobile Filming ist eine gute Smartphone-Kamera unerlässlich». Mobile Filming, was steckt hinter diesem Phänomen? Cinematographer und ZFF72 Jury-Mitglied Sandeep Abraham erklärt es!

Wie relevant ist das Mobile Filming heute?

Das Mobile Filming wird immer relevanter, auch grössere Unternehmen wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) greifen aufgrund der Mobilität bei einigen Formaten auf

Smartphones zurück. Die Leistung sowie die Qualität der Geräte steigt jährlich. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Filmausrüstung bietet das Smartphone alles in einem zu einem vergleichsweise sehr geringen Budget. So lassen sich mit wenig Investitionen tolle Projekte realisieren. Für Dokumentarfilmer, Journalisten und Blogger sind die mobilen Geräte bereits

unverzichtbar.

Werden wir in Zukunft auch Smartphone-Produktionen in Spielfilmlänge sehen?

Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Insbesondere Filme, die einen PoV-Look nutzen, könnte man bereits jetzt mit Smartphones drehen (bspw. «Cloverfield», «Birdman»,

«Paranormal Activity» oder «End of Watch»).

Werden Smartphone-Produktionen zukünftig die grossen Hollywood-Filme konkurrieren?

Für mich ist eine Kombination von beidem gut vorstellbar. So könnten für ausgewählte Szenen, aufgrund der Grösse und Mobilität, das Smartphone genutzt und in der Post Produktion die Bilder abgeglichen werden. Dieses Vorgehen sehen wir bereits mit DSLR (Spiegelreflexkameras mit digitalem Aufnahme-Sensor). Wir dürfen Smartphone-Produktionen definitiv nicht unterschätzen, so wie man beispielsweise den Aufschwung der DSLR-Filmer unterschätzt hat. Durch den Einsatz von Smartphones werden neue Perspektiven eröffnet und es entstehen einzigartige Inhalte und Geschichten, welche mit dem isolierten Gebrauch von herkömmlichen Kameras nicht möglich sind. Am Ende interessiert uns aber immer die Geschichte, die uns der Filmemacher erzählt.

Auf was muss ich besonders achten beim Mobile Filming?

Bei Mobilgeräten laufen oftmals verschiedene Apps im Hintergrund wodurch die Leistung des Gerätes beeinträchtigt wird. Um den Akku zu schonen ist es deshalb wichtig, diese Apps zu schliessen und mögliche Benachrichtigungen zu deaktivieren (in den Einstellungen das Gerät auf Offline oder nicht stören

einstellen). Selbstverständlich ist eine gute Smartphone-Kamera unerlässlich. Für meinen Content nutze ich jeweils ein Smartphone von Samsung, welches für mich das ideale Werkzeug für das Mobile Filming bietet. So ermöglicht das neue Galaxy Note9 perfekte Aufnahmen, unabhängig von den Lichtverhältnissen. Eine variable Blende passt sich automatisch unterschiedlichen Lichtverhältnissen an – fast wie das menschliche Auge. Eine Dualkamera sorgt zudem für gestochen scharfe Aufnahmen. Emotionen lassen sich noch stärker festhalten mit der Super-Slow-Motion-Funktion.

Was ist der Vorteil von Mobile Filming?

Zum einen hat das Smartphone einen speziellen Look, welcher vielen Menschen vertraut ist (jeder hat schliesslich schon einmal mit dem Smartphone etwas gefilmt). Dadurch erreicht man den First-Person-Look einfacher als mit gängigen Kameras. Zum anderen hat man das Smartphone überall dabei und ist jederzeit Drehbereit. Insbesondere für Dokumentarfilmer ist diese rasche Reaktionszeit ein grosses Plus. Zudem ist das Kostensparpotenzial sehr hoch, da nicht viel Equipment benötigt wird um zu starten. Es kann also jeder mit einem Smartphone zum Filmemacher werden!

Wie wichtig sind Plattformen im Mobile Film-Bereich wie das ZFF 72?

Sehr wichtig, denn solche Plattformen motivieren Filmemacher einen Kurzfilm zu produzieren. Da die Teilnehmenden die gleichen Voraussetzungen haben, kann man sich effektiv messen und sehen wie kreativ man ist – auch wenn die Kameraqualität innerhalb aller Smartphones variiert. Zusätzlich ist das ZFF 72 eine tolle Inspirationsquelle. Man sieht eindrücklich was andere Filmemacher in kurzer Zeit auf die Beine stellen.

Was ist Deine Funktion bei diesem Wettbewerb?

In meiner Funktion als Juror in der Kategorie Mobile Filming werde ich jede Einsendung des ZFF 72-Wettbewerbs ansehen und mit meinen Kojuroren diskutieren und analysieren welche Filme unsere Kriterien erfüllen. Wir werden nicht nur die Story bewerten, sondern auch die Nutzung des Smartphones analysieren.

Interview mit Sandeep Abraham (Cinematograf)

Über Sandeep Abraham

Bereits während seiner Kindheit begeisterte sich Sadeep Abraham für grosse Filmeproduktionen und fasste damals auch den Entschluss, sich im Filmbereich zu engagieren. Der heute 28-jährige ist «Cinematographer» und hatte zuvor an der HTW Chur einen Bachelor in Multimedia Production erworben. Der Basler spezialisierte sich bereits früh auf die Produktion von Filmen mit mobilen Geräten. Er realisiert als selbstständiger Regisseur und Director of Photography internationale Wettbewerbe und Videocontent und ist Teil der dreiköpfigen Jury des Filmwettbewerbs ZFF 72.

Der ZFF 72 Filmwettbewerb richtet sich an alle Filminteressierten gleich welchen Alters, Geschlechts oder Nationalität. Ziel ist es, innerhalb von 72 Stunden einen Film von maximal 72 Sekunden Länge zu produzieren. Das Thema gibt das Zurich Film Festival kurz vor Beginn des Wettbewerbs bekannt.

Anmelden kann man sich noch bis Freitag, 28.9., 12 Uhr auf www.zff72.com

Themenbekanntgabe und Start 72 Stunden Countdown: Freitag, 28.9.18, 12 Uhr

Filmeinreichungsfrist: Montag, 1.10.18, 12 Uhr

Online-Voting: Montag, 1.10.18, 18 Uhr bis Donnerstag, 4.10.18, 18 Uhr

Preisverleihung und After-Party: Freitag, 5.10.18

Samsung Galaxy Note9

Samsungs neues Smartphone-Highlight ist das perfekte Mobile-Filming-Werkzeug. Die State-of-the-Art-Kamera mit variabler Blende, ein leistungsstarker Akku, extrem hohe Performance, das grenzenlose Infinity-Display und der intelligente S Pen mit Bluetooth-Funktion sind nur einige der zahlreichen Funktionen, welche das Note9 zum perfekten (Alltags-)Begleiter machen.

Mit Credit Suisse Viva für nur 13 Franken ins Kino.

Mit dem kostenlosen Viva Banking Paket günstiger ins Kino. Jetzt abschliessen und für 13 Franken ins Kino, inkl. Popcorn und Softdrink. Das Beste daran: Die Begleitperson bezahlt genau so wenig.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.