«Harry Potter 7»: Hat 3D ausgezaubert?
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«Harry Potter 7»Hat 3D ausgezaubert?

Anders als angekündigt wird der siebte Harry-Potter-Film zunächst nicht in einer dreidimensionalen Version anlaufen. Was bedeutet dies für die Zukunft von 3D?

Am 18. November darf wieder mitgefiebert werden, wenn Harry, Hermione und Ron zum Endspurt im Kampf gegen Lord Voldemort ansetzen. Zum Leid aller Fans von 3D-Kino wird der siebte und vorletzte Teil der Potter-Saga vorerst aber nur in der herkömmlichen Version laufen. Es sei nicht gelungen, die 3D-Variante rechtzeitig zum Start fertigzubekommen, teilte die Filmgesellschaft Warner Bros. mit. Ob überhaupt und wenn ja wann eine solche Version noch nachgereicht wird, ist derzeit nicht klar, sagte ein Sprecher heute.

Diese Entwicklung lässt aufhorchen. Nach dem fulminanten Erfolg des 3D-Spektakels «Avatar» schien es, als gehöre die Zukunft des Filmbusiness dem dreidimensionalen Kinoerlebnis. Kein Blockbuster, der sich nicht damit brüstete, in der dritten Dimension zu punkten. Doch seither mehren sich die Anzeichen, dass 3D eher ein Hype als ein Boom ist. Dass nun die neuste Staffel eines der erfolgreichsten Filmserien der Kinogeschichte nicht wie angekündigt dreidimensional starten wird, könnte gut als Prüfstein für die Zukunft von 3D sein. Sollte «Harry Potter and the Deathly Hallows – Part 1» wie seine Vorgänger gewohnt erfolgreich starten, wird sich wohl mancher Hollywood-Boss fragen, ob denn die teure 3D-Produktion wirklich nötig ist - eine spannende Entwicklung auf jeden Fall.

Das letzte Buch der berühmten Zauberschüler-Reihe von Joanne K. Rowling wurde für die Verfilmung in zwei Episoden geteilt. Der zweite Teil und damit allerletzte Potter-Film soll am 14. Juli 2011 in die Kinos kommen – vielleicht sogar in 3-D.

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