Aktualisiert 06.02.2019 10:17

Mosnang SG

Hat dieser Ballon-Fahrer seinen Korb verloren?

Am Dienstag flog ein Ballonfahrer ohne Korb durchs Toggenburg und sorgte bei einem Leser-Reporter für Staunen. «Es war ein grossartiges Gefühl», sagt der Pilot.

von
jk
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Thomas G. am Dienstag, 15. Januar 2019 kurz nach dem Start mit seinem Cloudhopper über Mosnang SG.

Thomas G. am Dienstag, 15. Januar 2019 kurz nach dem Start mit seinem Cloudhopper über Mosnang SG.

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Von dem englischen Ballotyp gibt es in der Schweiz noch zwei Stück.

Von dem englischen Ballotyp gibt es in der Schweiz noch zwei Stück.

Die Gasflasche bildet die Rücklehne des Stuhls, der Brenner befindet sich über dem Kopf des Piloten.

Die Gasflasche bildet die Rücklehne des Stuhls, der Brenner befindet sich über dem Kopf des Piloten.

«Als ich am Dienstagnachmittag aus dem Fenster schaute, sah ich diesen Ballon ohne Korb», sagt Leser-Reporter Christian aus Mosnang SG im Toggenburg. So etwas habe er noch nie gesehen und den aussergewöhnlichen Anblick deshalb mit der Kamera festgehalten. «Soweit ich es erkennen konnte, sass der Mann auf einem Stuhl, der am Ballon festgemacht war.»

Christian ist nicht der Einzige, der sich über den aussergewöhnlichen Ballonfahrer wunderte. «Auch andere Dorfbewohner haben ihn fotografiert.» Zwar sehe man regelmässig Ballonfahrer in Mosnang, dass aber einer ohne Korb unterwegs sei, sei ein Novum.

«Teil der Natur»

Beim Piloten handelt es sich um den 27-jährigen Thomas G.* aus Tägerschen TG. Sein Ballon ist ein sogenannter Cloudhopper, von denen es in der Schweiz nur zwei gibt: Der Pilot sitzt auf einem kleinen Stuhl, dessen Rücklehne die Gasflasche bildet. Darüber befindet sich der Brenner.

«Aus einem Ballonkorb blickt man auf die Natur hinab, mit einem Cloudhopper ist man Teil der Natur», sagt Thomas G. «Es ist jedes Mal ein wunderbares Gefühl.» Am Dienstag sei er auf rund 300 Metern Höhe von Mosnang Richtung Bütschwil gefahren. Die Landung sei problemlos verlaufen. Schwieriger werde es einzig, wenn starker Wind aufkomme. G: «Dann muss man die Sitzvorrichtung drehen und quasi auf dem Rücken landen.»

* Name der Redaktion bekannt

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