Kennedy-Dynastie: Hat JFK einen österreichischen Sohn?
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Kennedy-DynastieHat JFK einen österreichischen Sohn?

Eine 87-jährige Wienerin verriet nach über 50 Jahren ein gut gehütetes Geheimnis: Sie habe eine Affäre mit dem US-Präsidenten John F. Kennedy gehabt und daraus sei ein Kind hervorgegangen. Aber es kommt noch dicker.

Die 87-jährige Lisa Lanett behauptet in der österreichischen Zeitung «Kurier», sie habe 1945 ein Kind aus einer Beziehung mit dem damaligen Reserveoffizier John F. Kennedy geboren.

Nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten soll Lanett, die damals noch Von Hortenau hiess, mit ihrer Mutter in die USA ausgewandert sein. 1942 habe sie den ältesten der Kennedy-Söhne, John Fitzgerald, in Phoenix, Arizona, kennen – und lieben – gelernt. Die Beziehung soll bis 1946 gedauert haben.

Fast eine First Lady?

Nachdem das gemeinsame Kind 1945 geboren wurde, soll Kennedy der Wienerin angeboten haben, sie zu heiraten, doch diese lehnte – nach einer ersten missglückten Ehe – ab. Trotzdem habe sie mit dem Vater ihres Sohnes bis zu seinem Tode den Kontakt gepflegt. John F. sei sogar für die Erziehungskosten von Sohn Tony an der Militärakademie Peekskill bei New York aufgekommen.

Sohn und Daten bestätigen die Geschichte

Der vermeintliche Sohn, Tony Bohler, bestätigt die Geschichte, die seine Mutter jetzt nach so vielen Jahren in der Presse erzählt. Sie habe viele Jahre behauptet, er sei ihr Sohn aus erster Ehe mit einem Mexikaner. Ihm selber sei allerdings immer aufgefallen, wie stark er sich äusserlich von seinem angeblichen Erzeuger unterschied, habe sich aber nichts weiter dabei gedacht. Vor 30 Jahren soll Lanett schliesslich die Identität seines wahren Vaters verraten haben.

Der mittlerweile pensionierte Kunsthändler lebt heute in Kalifornien und hat selbst zwei Söhne.

Wie der «Kurier» weiter berichtet, sollen die Zeitangaben, die Lanett in ihrem Interview angibt, mit der Geschichte übereinstimmen: Marineoffizier Kennedy war tatsächlich wegen einer Rückenverletzung, die bei einer Feindberührung mit den Japanern entstand, zu jenem Zeitpunkt in Phoenix zur Behandlung.

Es geht noch weiter...

Doch damit nicht genug: Lanett behauptet ausserdem, eine Enkelin des Erzherzogs Otto zu sein und stellt so eine Verbindung zwischen dem Hause Habsburg und Kennedy her. Ihre Grossmutter Maria Schleinzer war Ende des 19. Jahrhunderts die Mätresse des Neffen von Kaiser Franz Joseph. Aus der Liaison seien zwei Kinder geboren worden. Sohn Alfred von Hortenau – tatsächlich vom Erzherzog später als Sohn anerkannt – ist der Vater von Lanett.

Sollte die Geschichte stimmen, wären die Kennedys und die Habsburger miteinander verwandt.

(kle)

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