Herzogin Meghan soll Idee für Kinderbuch geklaut haben
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Vorwürfe im NetzHat Meghan die Idee für ihr Kinderbuch geklaut?

Kritische Stimmen werfen der Herzogin von Sussex vor, bei einem anderen Werk abgeschaut zu haben. Auch die Autorin äussert sich nun – und nimmt Meghan in Schutz.

von
Stephanie Vinzens
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Herzogin Meghan (39) wird auf Twitter beschuldigt, die Idee für ihr frisch angekündigtes Kinderbuch «The Bench» abgeschaut zu haben. 

Herzogin Meghan (39) wird auf Twitter beschuldigt, die Idee für ihr frisch angekündigtes Kinderbuch «The Bench» abgeschaut zu haben.

Daniel Leal-Olivas/AFP
Und zwar bei Kinderbuchautorin Corinne Averiss. Ihre Geschichte «The Boy on the Bench» beinhaltet ähnliche Story-Elemente. Auf den zweiten Blick wird jedoch klar: Wirklich gleich sind die Erzählungen nicht. 

Und zwar bei Kinderbuchautorin Corinne Averiss. Ihre Geschichte «The Boy on the Bench» beinhaltet ähnliche Story-Elemente. Auf den zweiten Blick wird jedoch klar: Wirklich gleich sind die Erzählungen nicht.

corrinneaveriss.co.uk
Meghans Buch veranschaulicht aus Sicht der Mutter den speziellen Band zwischen einem Vater und seinem Sohn. Averiss hingegen beschreibt ihre Erzählung als eine «einfühlsame Geschichte über das Überwinden von Ängsten und Lernen, man selbst zu sein».

Meghans Buch veranschaulicht aus Sicht der Mutter den speziellen Band zwischen einem Vater und seinem Sohn. Averiss hingegen beschreibt ihre Erzählung als eine «einfühlsame Geschichte über das Überwinden von Ängsten und Lernen, man selbst zu sein».

Michele Spatari/AFP

Darum gehts

  • Diese Woche hat Herzogin Meghan verkündet, im Juni ihr erstes Kinderbuch «The Bench» zu veröffentlichen.

  • Kritische Stimmen werfen ihr nun vor, bei Kinderbuchautorin Corinne Averiss und ihrem Werk «The Boy on the Bench» abgeschaut zu haben.

  • Die Autorin selbst hat sich nun auf Twitter zur Debatte geäussert und findet: «Ich sehe keine Ähnlichkeit.»

Diese Woche hat Herzogin Meghan (39) ihr erstes Kinderbuch «The Bench» angekündigt – und schon gibt es kritische Stimmen im Netz. Diese werfen ihr vor, bei einem anderen Werk abgekupfert zu haben, namentlich «The Boy on the Bench» aus 2018 von Kinderbuchautorin Corrinne Averiss. Dies wohl, weil in beiden Geschichten eine Sitzbank sowie ein Vater und sein Sohn zentrale Story-Elemente sind.

«Sieht aus, als wäre es von diesem sehr ähnlichen Buch über eine besondere Verbindung zwischen Vater und Sohn inspiriert worden», schreibt ein Twitter-User. Ein weiterer meint sogar: «Meghans Buch ist bemerkenswert ähnlich. Wird Corinne Averiss rechtliche Schritte in Erwägung ziehen?»

Autorin selbst sieht keine Ähnlichkeit

Ob die beiden Werke jedoch wirklich so ähnlich sind? Die Autorin selbst findet: Nein. Sie hat sich nämlich mittlerweile höchstpersönlich in die Diskussion auf Twitter eingebracht und kommt zum Fazit: «Wenn man die Beschreibung und den veröffentlichten Auszug des neuen Buches der Herzogin liest, ist das nicht die gleiche Geschichte oder das gleiche Thema. Ich sehe keine Ähnlichkeiten.»

Meghans Buch handelt von einem speziellen Band zwischen einem Vater und seinem Sohn – und zwar aus der Sicht einer Mutter. Es soll zeigen, wie Liebe in einer modernen Familie ausgedrückt werden kann. Averiss hingegen beschreibt ihre Erzählung als eine «einfühlsame Geschichte über das Überwinden von Ängsten und Lernen, man selbst zu sein».

Die Handlung ihres Buches wird auf ihrer Webseite wie folgt zusammengefasst: «Der Spielplatz ist voll mit spielenden Kindern, aber Tom sitzt mit seinem Vater auf einer Bank. Er ist sich nur nicht sicher, ob er mutig genug ist, um mitzuspielen.»

Meghan-Fans supporten Averiss

Auf Twitter loben nun viele Leute Averiss dafür, dass sie die Situation klargestellt hat. Zahlreiche Twitter-User*innen gaben zudem an, sich ein Exemplar ihres Buches zu kaufen, um die Autorin zu unterstützen. «Ich schätze, meine Cousine bekommt ‹The Boy on the Bench› zum Geburtstag geschenkt. Danke, dass du Meghans Trolle in die Schranken gewiesen hast», so eine Twitter-Userin.

Eine weitere meint: «Corinne Averiss hätte das nicht tun müssen – aber sie hat es getan. Genau so unterstützt man andere Frauen, indem man Freundlichkeit zeigt und gegen Lügen ankämpft. Ich werde mir auf jeden Fall ein Exemplar ihres Buches kaufen! Lasst uns Support zeigen.»

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