Henri Laaksonen: «Hatte überall Schmerzen und Entzündungen»
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Henri Laaksonen«Hatte überall Schmerzen und Entzündungen»

Henri Laaksonen schlägt in Basel die ATP-Nummer 21. Der Erfolg ist nach quälenden Monaten besonders süss für den Schaffhauser.

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kai
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Dem Schweizer Henri Laaksonen (ATP 175) gelingt der Start in Basel. Er besiegt in der ersten Runde den Italiener Marco Cecchinato 6:4, 6:2.

Dem Schweizer Henri Laaksonen (ATP 175) gelingt der Start in Basel. Er besiegt in der ersten Runde den Italiener Marco Cecchinato 6:4, 6:2.

Keystone/Georgios Kefalas
Marco Cecchinato war als klarer Favorit in die Partie gegen Laaksonen gegangen. Doch die Weltnummer 21 musste sich deutlich geschlagen geben.

Marco Cecchinato war als klarer Favorit in die Partie gegen Laaksonen gegangen. Doch die Weltnummer 21 musste sich deutlich geschlagen geben.

Keystone/Georgios Kefalas
Mitfavorit Marin Cilic ist in Basel wunschgemäss gestartet. Gegen Denis Shapovalov setzte sich der Kroate 6:4, 6:2 durch.

Mitfavorit Marin Cilic ist in Basel wunschgemäss gestartet. Gegen Denis Shapovalov setzte sich der Kroate 6:4, 6:2 durch.

Keystone/Georgios Kefalas

Dieser Sieg tat ihm richtig gut. Henri Laaksonen (ATP 175) schaffte am ersten Tag der Swiss Indoors einen Exploit und bezwang die Weltnummer 21 Marco Cecchinato 6:4, 6:2. Es war mit Blick aufs Ranking der bisher bedeutendste Erfolg des Schaffhausers mit finnischen Wurzeln. «Ich bin besonders zufrieden, wie gut mein Körper funktioniert hat», sagte der 26-Jährige, der zuvor sämtliche fünf Einzel in Basel verloren hatte.

Dass er explizit auf seine Physis verwies, hatte einen guten Grund. Laaksonen hatte zu Beginn des Jahres grosse Probleme gehabt, die ersten sechs Monate seien ein ständiges Auf und Ab gewesen. «Ich wusste jeweils nicht, wie lange ich brauche, um mich zu erholen», erzählte er. So kam es immer wieder vor, dass er selbst nach einem kurzen Training einen Tag pausieren musste. «Manchmal habe ich eine Stunde gespielt und war danach tot. Ich hatte am ganzen Körper Entzündungen und immer Schmerzen.»

Wars der Fisch?

Die Ursache kennt er bis heute nicht. «Die Ärzte haben den Grund nicht gefunden. Sie vermuten, dass eine Allergie dafür verantwortlich sein könnte», sagt Laaksonen. In der Hoffnung, es möge Besserung eintreten, hat er seine Ernährung angepasst. «Ich esse zum Beispiel keinen Fisch mehr», sagt er. Ob dieser Verzicht dafür verantwortlich ist, dass er sich inzwischen besser fühlt, weiss Laaksonen nicht.

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