Hausdurchsuchung bei Amy Winehouse
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Hausdurchsuchung bei Amy Winehouse

Die britische Polizei hat das Haus der Soul-Sängerin Amy Winehouse durchsucht. Die Überraschung: Es ging nicht um Drogen, aber schwerwiegend sind die Vorwürfe dennoch ...

Auf Fotos, die am Freitag in britischen Zeitungen veröffentlicht wurden, war zu sehen, wie Beamte die Tür zu dem Gebäude in Camden nördlich von London aufbrachen. Winehouses Sprecher Shane O'Neill sagte, die Sängerin sei zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes nicht zu Hause gewesen. Um Drogen sei es nicht gegangen.

«Alles, was ich Ihnen sagen kann, ist, dass es nichts mit Drogen zu tun hat», erklärte O'Neill. «Amy geht es gut, und sie wurde nicht beschuldigt oder festgenommen.» Die Polizei erklärte, der Einsatz sei Teil der Ermittlungen zum Vorwurf der Justizbehinderung. In den britischen Medien hiess es, bei den Ermittlungen gehe es um den Ehemann der von Drogen- und Alkoholproblemen geplagten Sängerin, Blake Fielder-Civil. Er muss sich in der kommenden Woche wegen des Angriffs auf den Mitarbeiter einer Bar vor Gericht verantworten. In dem Fall wurden nach Polizeiangaben vier Männer festgenommen. Es wurde nicht mitgeteilt, ob Fielder-Civil unter ihnen war.

Winehouses zweites Album «Back to Black» wurde von Fans und Kritikern gleichermassen gelobt. Allerdings geriet die 24-Jährige auch in die Schlagzeilen wegen einer mutmasslichen Drogensucht und Bulimie-Erkrankung. Im August verbrachte die Sängerin einige Zeit in einer Entzugsklinik und sagte geplante Auftritte in Grossbritannien, den USA und Kanada ab. (dapd)

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