Aktualisiert

Hausdurchsuchung bei Zürcher Aktivistin - Verbindung zu Terroristen?

Im Zusammenhang mit den Verhaftungen mutmasslicher Terroristen der Neuen Roten Brigaden in Italien sind auch die Schweizer Strafverfolgungsbehörden tätig geworden. Sie haben bei der bekannten Zürcher Linksaktivistin Andrea Stauffacher eine Hausdurchsuchung durchgeführt.

Es sei eine relativ massive Hausdurchsuchung mit grossem Aufgebot gewesen, wie ihr Anwalt Matthias Brunner am Mittwoch zu verschiedenen Medienberichten bestätigte. Seine Mandantin sei aber weder verhaftet noch einvernommen worden. Der 57-jährigen Stauffacher wird Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Laut der Tessiner Tageszeitung «La Regione», die sich auf einen Mailänder Untersuchungsrichter beruft, soll Stauffacher den mutmasslichen Terroristen Kontakte verschafft haben, um die spurlose elektronische Kommunikation zu erlernen. Einem der Anführer soll sie ausserdem Informationen für den illegalen Grenzübertritt vom Tessin nach Italien geliefert haben. Die Schweizer Bundesanwaltschaft bestätigte einzig «den Vollzug eines Rechtshilfeersuchens der Staatsanwaltschaft Mailand». Über Einzelheiten und Ergebnisse gab sie nichts bekannt. (dapd)

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