Haushalt ist gefährlicher als der Strassenverkehr
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Haushalt ist gefährlicher als der Strassenverkehr

Bei tödlichen Unfällen in Schweizer Haushalten sterben jährlich rund 1300 Personen, das sind mehr als doppelt soviele Todesopfer als auf den Schweizer Strassen.

Im Jahr 2003 starben 546 Menschen im Strassenverkehr. Vor allem Menschen im Rentenalter sterben bei Unfällen im Haushalt und in der Freizeit, wie der Unfallstatistik 2004 der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zu entnehmen ist. Meistens ziehen sie sich bei Stürzen tödliche Verletzungen zu.

Im Strassenverkehr starben im Jahr 2003 219 Menschen wegen vermutlich übersetzter Geschwindigkeit. 106 Menschen starben bei Unfällen, bei denen wahrscheinlich Alkohol im Spiel war.

Die meisten Unfallopfer waren zwischen 18 und 29 Jahren alt und verunfallten auf Strassen ausserorts. In der Zahl der Getöteten sind auch 91 Fussgänger enthalten, 25 davon starben auf dem Fussgängerstreifen.

2002 ereigneten sich in der Schweiz 131 tödliche Sportunfälle, die meisten im Berg-, Winter- und Wassersport. Insgesamt starben rund 2150 Personen durch Unfälle, davon knapp 190 bei Berufsunfällen.

(sda)

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