Haushaltseinkommen: Zug spitze, Glarus am Schluss
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Haushaltseinkommen: Zug spitze, Glarus am Schluss

Die Einkommen der Haushalte in der Schweiz haben sich sehr unterschiedlich entwickelt: Die Zuger legten am stärksten zu. Schlusslicht sind die Glarner.

Die Zuger Haushalte konnten ihr durchschnittliches Einkommen zwischen 1991 und 2001 um 55,6 Prozent steigern: Damit liegen sie in der Rangliste der Kantone unangefochten an der Spitze und weit über dem Schweizer Durchschnitt von 24,2 Prozent. Das berichtete die «SonntagsZeitung» auf der Grundlage einer ETH-Studie.

Die Haushalte in Schwyz, Appenzell Innerrhoden und Nidwalden verzeichneten Einkommenszuwächse von über 40 Prozent, die im Baselland verdienten rund 35 Prozent mehr. Im Schweizer Mittel liegen Uri, Zürich und Solothurn, während BaselStadt mit 20 Prozent leicht und Bern mit 15 Prozent schon deutlich unter dem Durchschnitt rangieren. Am Ende der Liste findet man die Kantone Graubünden, Genf, Tessin und Glarus mit einem Wachstum zwischen 10 und 12 Prozent. Berücksichtigt man die kumulierte Teuerung von 15 Prozent, sind die Einkommen in diesen Kantonen im Unterschungszeitraum sogar real gesunken.

Was den ETH-Fachleuten am meisten Sorge bereitet, sind die Unterschiede bei der Steuerlast: Während sie in Zug bei 49,6 Prozent des schweizerischen Durchschnitts liegt, beträgt sie im Jura etwa 135 Prozent.

(ft)

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