Havarie auf dem Rhein: Drei Container bleiben verschwunden
Aktualisiert

Havarie auf dem Rhein: Drei Container bleiben verschwunden

Eine Woche nach der Schiffshavarie bei Köln, läuft die Schifffahrt auf dem Rhein zwar wieder reibungslos, doch nach drei verlorenen Containern wird weiter gesucht.

Der Verkehr sei ganz normal, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Duisburg am Sonntag.

Wegen des Unfalls war die Kölner Rheinstrecke auf 20 Kilometern Länge für fünf Tage komplett gesperrt. Mehrere hundert Schiffe warteten darauf, die Wasserstrasse wieder befahren zu können. Am Freitagabend wurde die Strecke freigegeben.

Es gebe kein Gedränge, sagte ein Sprecher in Duisburg. Alle Schiffer hätten sich nach der Aufhebung der Sperre sehr diszipliniert und geduldig verhalten.

Der Verkehr habe sich bis zum Samstagmittag weitgehend beruhigt. Die Lücken zwischen den einzelnen Schiffen nahmen wieder zu. Am Sonntag waren sie nach Angaben der Wasserschutzpolizei Köln wieder wie üblich.

Drei Container des havarierten Frachters «Excelsior» blieben verschwunden: Sie seien wohl zerstört worden und lägen als Einzelteile auf dem Grund des Rheins, sagte ein Sprecher in Köln. Die Suche nach ihnen soll am Montag fortgesetzt werden.

Ein vermisster Container wurde am Sonntag durch Zufall gefunden. Die Wasserschutzpolizei fuhr mit einem Patrouillenboot in Ufernähe gegen einen Behälter. Das Boot sei aber nicht beschädigt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Die «Excelsior» hatte bei ihrer Havarie am vergangenen Sonntag insgesamt 32 Behälter verloren. Der Grossteil wurde unter Einsatz von vier Schwimmkränen und eines Taucherglockenschiffs aus dem Strom geborgen.

(sda)

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