Hawaii: Tourist entdeckte auf Rundflug Vermissten
Aktualisiert

Hawaii: Tourist entdeckte auf Rundflug Vermissten

Dank einem aufmerksamen Jugendlichen ist ein in einem Vulkangebiet auf Hawaii vermisster Mann nach fünf Tagen gerettet worden.

Feuerwehrleute und Aufseher des Vulkan-Nationalparks hatten zu Fuss und zu Pferd vergeblich nach dem Texaner gesucht, bis ihn ein 15-Jähriger am Freitag während eines Helikopter- Rundflugs entdeckte. Der 41-jährige Gilbert Gaedcke hatte sich in dem zehntausende Hektar grossen Gebiet aus kargem, schwarzem Lavafels verirrt und in der Hitze überlebt, indem er Wasser aus Moos presste und trank.

Der 15-jährige Peter Frank aus Kalifornien wurde während des Rundflugs auf ein Blinkzeichen aufmerksam, das Gaedcke mit dem Spiegel seiner Kamera erzeugte. «Als wir näher kamen, stellten wir fest, dass es ein Mensch war», sagte Frank. «Da draussen eine Person zu sehen, war, als ob man jemanden auf der Mondoberfläche sieht», sagte Franks Mutter Diann Kim. Gaedcke berichtete, dass in den fünf Tagen viele Helikopter über ihn hinweggeflogen seien. Weil Wolken die Sonne verdeckt hätten, habe er aber nicht mit seinem Spiegel

auf sich aufmerksam machen können. Das Mooswasser sei schlammig und grün gewesen, «aber wenn ich es nicht entdeckt hätte, wäre ich jetzt tot», sagte er nach seiner Rettung. Der «Hawaii-Robinson» überstand die Odyssee dehydriert, ansonsten aber unversehrt.

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