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HCD-Stürmer: 16500 Franken wegen einem Joint

Der wegen eines Vergehens gegen das Betäubungsmittel-Gesetz zu fünf Tagen Gefängnis bedingt auf fünf Jahre verurteilte Peter Guggisberg wird 10'000 Franken einer wohltätigen Organisation im Kanton Graubünden zukommen lassen.

Damit will der 21-jährige Stürmer des HC Davos seine Reue zeigen. Der Besitz von Haschisch trug dem Emmentaler auch eine Busse von 5000 Franken und die Übernahme der Verfahrenskosten von 1500 Franken ein. Damit kommt den Stürmer sein Haschisch-Besitz auf 16 500 Franken zu stehen.

Guggisberg war am Montag vom Strafeinzelrichter in Langnau zu fünf Tagen Gefängnis bedingt auf fünf Jahre verurteilt worden. Er hatte 40 Gramm Marihuana per Post nach Davos schicken wollen, was aufflog. Der Geruch hatte den Inhalt des für einen Spielerkollegen bestimmten Pakets verraten. Die lange Probezeit wurde verfügt, weil der 21-jährige Guggisberg, der früher bei den SCL Tigers war und heute für den HC Davos kämpft, bereits Vorstrafen wegen eines Betäubungsmittel- und eines Verkehrsdelikts kassiert hat.

Der Gerichtspräsident befand, der Angeklagte habe beim erneuten Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz «leichtsinnig und unbekümmert» gehandelt. Das sei keine Bagatelle, aber er sei auch kein Schwerverbrecher. Guggisberg muss ausserdem eine Busse von 3500 Franken und die Gerichtskosten von 1500 Franken zahlen.

Mit Verteidiger Jan von Arx wurde bereits Anfang Jahr ein HCD-Profi als Kiffer entlarvt - als «Dopingsünder» wurde er bis November 2006 gesperrt.

(si/mat) (sda)

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