Publiziert

Doppelte Summe gefordertHeard und Depp streiten sich wieder ums Geld

Nach wüsten Streitereien einigten sich Johnny Depp und Amber Heard vor rund einer Woche gütlich. Jetzt beginnt der Scheidungsstreit aber wieder von vorne.

von
los
1 / 3
Nach üblen Anfeindungen einigten sich Amber Heard und Johnny Depp vor rund einer Woche darauf, dass er ihr sieben Millionen Dollar zahlen muss. Heard verkündete, das Geld an wohltätige Organisationen spenden zu wollen.

Nach üblen Anfeindungen einigten sich Amber Heard und Johnny Depp vor rund einer Woche darauf, dass er ihr sieben Millionen Dollar zahlen muss. Heard verkündete, das Geld an wohltätige Organisationen spenden zu wollen.

AP/Jordan Strauss
Das übernahm Depp nun selbst - und überwies die ersten Raten direkt den Organisationen.

Das übernahm Depp nun selbst - und überwies die ersten Raten direkt den Organisationen.

epa/Glenn Hunt
Heard missfällt das. Der Grund: Durch die Direktzahlungen verschafft sich Depp offenbar steuerliche Vorteile und muss gesamthaft nur etwa die Hälfte der vereinbarten Summe abdrücken. Nun fordert ihn Heard dazu auf, 14 Millionen zu spenden.

Heard missfällt das. Der Grund: Durch die Direktzahlungen verschafft sich Depp offenbar steuerliche Vorteile und muss gesamthaft nur etwa die Hälfte der vereinbarten Summe abdrücken. Nun fordert ihn Heard dazu auf, 14 Millionen zu spenden.

AP/Richard Vogel

Eigentlich war alles geregelt. Letzte Woche verkündete Amber Heard, dass sie Johnny Depps Sieben-Millionen-Dollar-Abfindung einerseits dem Kinderkrankenhaus in Los Angeles, andererseits der American Civil Liberties Union (einer Organisation, die sich für Bürgerrechte einsetzt) spenden will. Jetzt, nur wenige Tage später, sind sich die beiden Streithähne erneut in die Haare geraten.

Laut People.com wirft Heard Depp nämlich vor, sich steuerliche Vorteile verschafft zu haben. Der Grund: Anders als vereinbart, hat der Schauspieler die jeweils ersten Raten offenbar direkt an die beiden Organisationen überwiesen. Heisst laut US-Medien: Spendet Depp das Geld direkt an Spendenempfänger statt über Heards Konto, kann er das steuerlich geltend machen und muss dadurch tatsächlich nur etwa die Hälfte des Betrags bezahlen.

Depp widersetzt sich der Abmachung

«Amber Heard weiss Johnny Depps neues Interesse an der Unterstützung zweier ihrer Lieblings-Wohltätigkeitsprojekte, der ACLU für Opfer häuslicher Gewalt und des Kinderkrankenhauses von Los Angeles, zu schätzen», heisst es in diversen US-Medien, die sich auf ein Statement Heards beziehen. Doch die steuerliche Vorteilsbeschaffung missfalle ihr. Sollte Depp die Zahlungsmodalitäten künftig so weiterführen, fordert Amber Heard offenbar, die Gesamtsumme von 7 auf 14 Millionen zu verdoppeln. Unter dem Strich müsste Depp dann nämlich die zu Beginn vereinbarten 7 Millionen abdrücken.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.