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«Prince of Persia: Warrior Within»Heavy-Metal-Held

Grimmig, düster, rücksichtslos: Der Held von «Prince of Persia: Warrior Within» ist erwachsener geworden.

Schön blöd: Als der Prinz von Persien den Sand der Zeit raubte, mit diesem frisch vergnügt die Zeit verbog und sich so vor manchem Schaden bewahrte (in «Prince of Persia: The Sands of Time»), hatte er etwas Klitzekleines übersehen. Eine Prophezeiung nämlich besagt: Wer mit dem Sand der Zeit spielt, ist des Todes. Ohne Ausnahme. In «Prince of Persia: Warrior Within» muss sich der Prinz dieser Konsequenz stellen – womit er plötzlich alle Hände voll zu tun hat, um sich selbst zu retten.

Der Nachfolger eines der schönsten Action-Adventure-Games des letzten Jahres ist sowohl optisch als auch inhaltlich düsterer ausgefallen. Ein neues Kampfsystem liefert dem Gamer zusätzliche Schlagkombinationen in die Hände. Nach wie vor kann der Prinz spektakulär die Wände entlangrennen oder sich artistisch von Pfeiler zu Pfeiler hangeln. Unterlegt werden die bluttriefenden Schwertkämpfe mit Heavy-Metal-Gitarrenriffs, was dem Game zwar zusätzlichen Gruftie-Groove verleiht, mit der Zeit aber auf die Nerven geht.

Jan Graber

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